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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Schluck Wasser geht von der Redezeit ab

10.02.2014

Westerstede /Berlin Er ist nicht nur einer der neuen Abgeordneten im Deutschen Bundestag, er zählt auch zu jenen, die bei namentlichen Abstimmungen wegen des Anfangsbuchstabens „A“ zu allererst votieren müssen. „Das kann auch mal ganz vorteilhaft sein. Bei so vielen Kollegen im Parlament verkürzt das doch die Wartezeit“, lächelt Stephan Albani aus Petersfehn, der den Wahlkreis Oldenburg/Ammerland gemeinsam mit Barbara Woltmann für die CDU vertritt.

Gut angekommen, erzählt Albani, sei er in Berlin allemal. Und nicht nur das, der Petersfehner hat vor einigen Tagen im Bundestag auch seine Jungfernrede gehalten – nicht, ohne sich gleich mit den Linken anzulegen. Das sollten die „jungen“ Abgeordneten bei ihrem ersten Auftritt im Plenarsaal zwar eigentlich vermeiden. „Doch das konnte ich nicht so stehen lassen. Der Kollege von den Linken war einfach nicht umfassend genug informiert oder hat etwas falsch verstanden. Da musste ich drauf reagieren“, bestätigte Albani unlängst in einem NWZ -Gespräch.

Das mit dem Debattieren im Bundestag ist ohnehin so eine Sache. Fünf Minuten Redezeit hätten Albani zugestanden, sieben sind es am Ende geworden. „Sogar jeder Schluck Wasser geht von der Redezeit ab. Da muss man sich wirklich ranhalten.“

Albani, der das Büro von Vorgänger Thomas Kossendey übernommen hat, wohnt während der Plenarwochen in Berlin-Schöneberg. Doch im Ammerland verweilt Albani immer noch am liebsten. „Dort ist man einfach näher bei den Menschen.“

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