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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Stamer: Die Luft ist einfach raus

27.01.2015

Neuenkruge /Westerholtsfelde /Mansholt „Die Luft ist einfach raus und so langsam gehen mir auch die Ideen aus“, sagt Traute Stamer – und ergänzt: „Nun müssen mal junge Leute ran.“ Die Vorsitzende des Ortsbürgervereins Neuenkruge und Umgebung hört auf, will nach 16 Jahren nicht mehr für das Amt kandidieren, wenn bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 4. März, um 20 Uhr in Bremers Bauerndiele eben auch Vorstandswahlen anstehen.

Amtsende angekündigt

Traute Stamer ist nach Gerold Fastje (SVE Wiefelstede) und Theo Gerdes (Ortsbürgerverein Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld, die NWZ  berichtete jeweils) die dritte Vereinsvorsitzende in der Gemeinde, die im ersten Quartal 2015 nach eineinhalb Jahrzehnten das Amt abgibt. Während die Nachfolge bei Gerold Fastje geregelt ist, hatte sich niemand gefunden, der Theo Gerdes im Amt folgen wollte. Und auch bei Traute Stamer zeichnet sich bislang kein Nachfolger ab – obwohl sie ihre Absicht, 2015 aufhören zu wollen, bereits vor zwei Jahren angekündigt hatte. Der Ortsbürgerverein, der sich auch für die Belange in Westerholtefelde und in Mansholt verantwortlich fühlt, hat nicht mal mehr einen stellvertretenden Vorsitzenden: Helmut Stalling hatte das Amt aufgegeben, als er bei der letzten Kommunalwahl in den Gemeinderat eingezogen war. Ein Nachfolger fand sich auch da nicht. „So kann es nicht weitergehen“, meint die Vorsitzende, die den Gedanken an eine drohende Vereinsauflösung einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt und immer noch hofft, dass Jüngere, die dem derzeit kapp 120 Mitglieder zählenden Verein ja durchaus angehören, dort mehr Verantwortung übernehmen wollen.

Seit 1999 Vorsitzende

Die 54-Jährige, gebürtige Westerholtsfelderin kam vor 25 Jahren nach Neuenkruge, und trat sofort in den Ortsbürgerverein ein. 1998 wurde sie zweite Vorsitzende, 1999 übernahm sie den Vorsitz von Dieter Cordemann. Seitdem steht sie an der Spitze des Vereins und blickt unter anderem gern auf die Feierlichkeiten zum 40- und 50-jährigen Bestehen zurück – und auf den erfolgreichen Kampf um den Erhalt des kleinen Neuenkruger Freibades, der, so Stamer, schon Nerven gekostet hatte.

Nachfolger einarbeiten

Zweimal nahm Neuenkruge in ihrer Amtszeit am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil und schaffte einmal sogar Platz drei auf Kreisebene. Und auch die Zusammenarbeit mit dem Neuenkruger Turnerbund und der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck habe ihr immer Spaß gemacht, betont Traute Stamer. Gern will sie einen Nachfolger für ein Jahr unterstützen und ihm helfen, sich einzuarbeiten. „Ohne einen Nachfolger jedoch könnte die Vereinsauflösung meine letzte Amtshandlung sein“, befürchtet die scheidende Vorsitzende.

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