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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Thema Asyl eint die Kandidaten

30.08.2011

OFEN „Das Verhalten der Stadt Oldenburg und insbesondere des Oberbürgermeisters Schwandner gegenüber den berechtigten Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger in Ofen und den politischen Vertretern des Landkreises Ammerland und der Gemeinde Bad Zwischenahn ist für uns nicht mehr hinnehmbar.“ Gemeinsam und parteiübergreifend fordern deshalb die zwölf Kandidaten aus den an Oldenburg angrenzenden Bauerschaften „den Oberbürgermeister und die Oldenburger Verwaltung auf, sich ernsthaft um eine einvernehmliche Lösung im Dialog mit den Betroffenen zu bemühen.“ Die Erklärung ist von Jens Bolting, Wolfgang Mickelat, Helmut Ohlers und Peter Wengelowski (alle SPD), Jochen Finke, Arne Hilljegerdes (beide CDU), Uwe Reiner Ewen, Georg Kolbow, Thomas Löhndorf (alle FDP), Georg Köster und Karin Rohé (Grüne) sowie Jürgen Köster (UWG) gezeichnet.

Die bisherige Vorgehensweise stärke nicht gerade das Vertrauen der Bürger vor Ort gegenüber der Oldenburger Verwaltung, heißt es in der Erklärung weiter, gerade auch im Hinblick auf die zukünftige Ausgestaltung des Asylbewerberheims auf dem ehemaligen Fliegerhorst.

Auf der Bürgerversammlung des Ortsbürger- und Heimatvereins Ofen zur Gemeinderatswahl war deutlich geworden, dass viele Bürger gerade auch die bekannt gewordene Ausgestaltung des Asylantenheims kritisieren. „Die Stadt Oldenburg will ein gettoähnliches Heim am Stadtrand ohne richtige Anbindung an das Stadtgebiet errichten. Ein sinnvolles Nutzungskonzept scheint aber nicht vorzuliegen“, stellen die Kandidaten fest. Viele Fragen blieben unbeantwortet oder würden ignoriert. „So geht das nicht!“

Auch deshalb fordern die Kandidaten die Stadt Oldenburg auf, dass auch zum Wohle der Asylsuchenden eine Anbindung an das Oldenburger Stadtgebiet über die Alexanderstraße bzw. über den Peerdebrok zur Straße Im Brok in Oldenburg-Dietrichsfeld erfolge. Das hatte auch Landrat Jörg Bensberg gefordert. Auch sollte die von Experten als Maximalgröße genannte Größe von 80 Plätzen nicht überschritten werden.

Es sei traurig, dass den Ofener Bürgern anscheinend nur noch der Klageweg hilft, um beim OB und der Verwaltung Gehör zu finden. Daher unterstützen die Kandidaten die Klage und stehen den Betroffenen bei.

„Wir fordern OB Schwandner und seine Verwaltung auf, endlich im Sinne eines partnerschaftlichen Miteinanders eine tragfähige Lösung zu erarbeiten und zwar im Dialog mit den Anwohnern, Experten und kommunalen Vertretern.“

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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