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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Bürgerfest: Über roten Teppich ins Schloss

10.09.2014

Wiefelstede /Berlin Nach Erhalt der Einladung rief Renate Heerwagen ihren Bruder an. „Du spinnst“, sagte der – und wollte nicht glauben, dass Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt seine Schwester zum Bürgerfest im Garten von Schloss Bellevue in Berlin eingeladen hatten. Vergangenen Freitag waren die Metjendorfer Renate und Gottlieb Heerwagen in der Hauptstadt – für beide ein „unvergessliches Erlebnis“.

Wieder hatte das Staatsoberhaupt das Ehrenamt ins Zentrum seines alljährlichen Bürgerfestes gestellt – und gut 4500 Menschen eingeladen, die sich in besonderer Weise ums Ehrenamt verdient gemacht haben. „Ich weiß bis heute nicht, wie die auf uns gekommen sind und ob uns irgendjemand vorgeschlagen hat“, sagt Renate Heerwagen, die stellvertretende Vorsitzende sowohl des Seniorenbeirates der Gemeinde als auch des Landkreises ist und zudem seit 35 Jahren die Kasse der AWo Metjendorf führt. Gefreut hat sie sich allemal. So war schnell klar: „Wir fahren hin.“ Die Kleiderordnung stand zwar bereits auf der Einlasskarte, „wir haben das aber erst in Berlin bemerkt“, erinnert sich Gottlieb Heerwagen: „Sonst wäre ich sicherlich in meiner Feuerwehruniform gegangen“, erzählt das mit 82 Jahren älteste Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf.

Dass das Schloss Bellevue als Amtssitz des Staatsoberhauptes gut gesichert ist, versteht sich. Dennoch waren Heerwagens doch überrascht, wie hoch die Sicherheitsanforderungen dort waren. „Wir wurden gleich mit Metalldetektoren abgesucht – und prompt hat’s bei uns gepiept“, erzählt die Metjendorferin lachend. „Der Bundespräsident hatte ein Heer von Bodyguards um sich: Da kam man an Gauck bei seinem Spaziergang übers Gelände gar nicht heran“, berichtet Gottlieb Heerwagen.

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Die Besucher kamen über einen roten Teppich ins Schloss und dann in den Garten, in dem in „phantastischem Ambiente“ so viel geboten wurde, dass auch die Gäste aus Metjendorf nicht alles sehen konnten. Die Gruppe BAP spielte, Dr. Eckart Hirschhausen und Barbara Schöneberger waren als Moderatoren engagiert. Und in Pagodenzelten stellten sich Organisationen wie DRK und THW und soziale Projekte vor. „Die Zeit verging wie im Flug“, erinnern sich die Metjendorfer, die um 23.30 Uhr mit dem Bus – Linie 100 – zurück zum Alexanderplatz fuhren. In der Nähe hatten sie sich eingemietet – „im vierten Stock, 70 Treppenstufen, nicht barrierefrei“, lacht die stellvertretende Seniorenbeiratsvorsitzende.

Würden sie noch einmal ins Schloss Bellevue eingeladen, sie gingen wieder hin, resümieren beide.

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