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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Viel Lob für Rasteder Schüler

29.01.2016

Rastede /Nienburg Einen runden Geburtstag feierte die Arbeitsgemeinschaft „Für den Frieden“ gerade in Nienburg: Das „Forum des Gedenkens“ hatte die Arbeitsgruppe der Kooperativen Gesamtschule Rastede bereits zum zehnten Mal seit 2007 zur jährlichen Erinnerungsveranstaltung eingeladen, berichtet AG-Leiter Dr. Michael Luttmer. Diesmal hielten die Schülerinnen einen Vortrag über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Dabei erteilten sie Rassismus und Nationalismus eine Absage und forderten ein friedliches Miteinander aller Menschen.

Saskia Dierks, Katja Effertz, Annabell Fiebig und Lana Wenning erläuterten in ihrem Vortrag die Utopie eines globalen Menschengeschlechts. Anhand der aktuellen Migrationsbewegungen stellten sie dar, dass Flüchtlinge in der Gegenwart aufgrund von Rassismus und Nationalismus nicht akzeptiert werden.

Neonazis, Rassisten, aber auch Menschen der gesellschaftlichen Mitte verwehrten den geflüchteten Menschen ihr Recht auf Leben und Schutz. Sie demonstrierten gegen das politische Asyl und warfen Brandsätze auf Flüchtlingsunterkünfte – 2015 mehr denn je. Auf der anderen Seite hießen viele Bundesbürger die Flüchtlinge willkommen. Sie organisierten Sprachkurse und beteiligten Flüchtlinge an ihrem Alltagsleben.

Als Konsequenz entwarfen die Rastederinnen die Vision einer Gesellschaft, die Menschen nicht nach der Zugehörigkeit zu einer Nation oder einem Staat beurteilt, sondern nach ihrem Verhalten im Alltag. Am Ende berichtete die Arbeitsgemeinschaft, wie ihr Patensystem an der Schule Flüchtlingskinder direkt unterstützt und wie ihre Aufklärungsinitiativen die Schüler der Kooperativen Gesamtschule Rastede über die Lage der Flüchtlinge informiert.

Nach dem Vortrag honorierte Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes das Engagement der Rasteder Schülerinnen. „Euer Einsatz für Flüchtlinge ist ebenso vorbildlich wie die Qualität eures Beitrages“, freute er sich im Gespräch mit Annabell Fiebig und Lana Wenning.

Organisator Thomas Gatter bekräftigte die klare Position der Arbeitsgemeinschaft: „Ihr habt gezeigt, dass es immer um jeden einzelnen Menschen geht, dafür danke ich euch.“ Und Oswald Marschall, der Leiter des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma Berlin, erkannte im politischen Kampf der AG-Mitglieder eine Perspektive für eine bessere Welt: „Nur durch den Einsatz junger Menschen kann die Gesellschaft einen Weg zu Gleichheit und Frieden finden.“

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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