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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Flüchtlinge: Von Hilfsbereitschaft völlig überwältigt

20.02.2015

Rastede Ende November zog die serbische Familie nebenan ein. Als Flüchtlinge waren Mutter, Vater und die Kinder nach Rastede gekommen. „Wenn wir uns nicht um sie gekümmert hätten, hätten sie sich gar nicht zurecht gefunden“, sagt Adelheid Hass. Sie und ihr Mann Gerd erklärten der jungen Familie grundlegende Dinge wie die Mülltrennung oder fuhren sie zur Speisekammer beim Roten Kreuz.

„Ohne Nachbarschaftshilfe geht es überhaupt nicht“, sagt Adelheid Hass. Deshalb sitzt sie am Mittwochabend mit etwa 70 anderen Rastedern im Rathaus. Sie alle wollen helfen, ausländische Flüchtlinge in die Gesellschaft zu integrieren. Wie das funktionieren kann, schildern Sozialamtsleiter Fritz Sundermann, Gleichstellungsbeauftragte Hanna Binnewies und die 2. Vorsitzende des Deutsch-Ausländischen Freundschaftsvereins, Andrea von Schele. Von der großen Hilfsbereitschaft sind sie alle überwältigt.

„Wir suchen Unterstützung für ein niederschwelliges Angebot“, sagt Sundermann. Er meint damit die persönliche Hilfe unter Nachbarn wie bei den Eheleuten Hass und der Familie aus Serbien, mit jemandem zum Sport gehen oder ihn bei Botengängen zu begleiten.

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Fester Treffpunkt nötig

„Wir sind hier, machen die Tür auf und heißen alle willkommen“, wirbt Andrea von Schele für eine Willkommensgesellschaft in Rastede. Sie regt die Schaffung eines festen Treffpunktes an, eines Begegnungscafés. Dort könnten Gesellschaftsspiele gespielt oder es könnte vorgelesen werden. „Beim Spielen, Musizieren oder Lesen lernen die Flüchtlinge unsere Sprache und Kultur kennen“, sagt sie und fügt an: „Und wir lernen ihre kennen. Das ist ein Geben und Nehmen.“

Fritz Schröder, Leiter der AWo-Wohnanlage am Mühlenhof, bietet Räume für einen solchen Treffpunkt an. Sabine Aden, beim Roten Kreuz Landesleiterin für den Bereich Wohlfahrts- und Sozialarbeit, will Platz in der DRK-Zentrale „Rote Buche“ zur Verfügung stellen. Über die Speisekammer könnten zudem Kontakte vermittelt werden. „Zu uns kommen die Flüchtlinge ja relativ schnell“, sagt sie. Einbringen möchte sich auch der VfL Rastede. „Wir haben Räumlichkeiten und Sportkapazitäten frei“, sagt Vorstandssprecher Dirk Hillmer.

Aufbau von Angeboten

Am Ende des Abends haben sich alle Anwesenden in Listen eingetragen. Einige wollen sportliche Angebote machen, andere einen Lesenachmittag oder -abend gestalten, auch ein Besuchsdienst (inklusive Botengängen) soll aufgebaut werden, ein Frauencafé und eine Fahrradgruppe sind ebenfalls im Gespräch. Alles auf freiwilliger Basis. Das nächste Treffen soll dann schon in den Räumen der AWo stattfinden. Ein Termin wird noch bekanntgegeben.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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