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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Von Machtmissbrauch und neuen Verkehrsregeln

29.06.2020
Betrifft: „Der kalte Rausschmiss ist besiegelt“, NWZ-Bericht vom 24. Juni über die Kündigung des Vertrags der Gemeinde mit dem Kunst- und Kulturkreis Rastede

„Es ist eine ewige Erfahrung, dass jeder Mensch, der die Macht besitzt, dazu neigt, sie zu missbrauchen“, sagte der französische Aufklärer und Philosoph Montesquieu. Und der Rasteder Gemeinderat kann sich nicht leisten, einen immerhin so berühmten Mann zu ignorieren und eifert fleißig, ihm zu huldigen!

Es lebe aber die Kunst, es leben die Vereine, die auf dem Lande versuchen, gegen diese von der Pandemie bedingte Äußerung eines ebenfalls französischen Schauspielers, Regisseurs und Autors, Simon Abkarian, zu kämpfen: „Ein Land ohne Künstler ist ein Land, das langsam stirbt.“ Oh, schönes Städtchen, Deine demokratisch gewählten Vertreter haben wirklich eine wunderbare Aufgabe übernommen!

Die Edewechter zu ihrer Zeit (1996-2014) machten eine ähnliche Erfahrung, als sie in dieser Zeitung erfuhren, dass der Gemeinderat ein Kulturbüro errichten würde. Der Verfasser dieses Leserbriefs war der 1. Vorsitzende des Vereins und auch politisch engagiert und blieb sprachlos, als er von einem der Ratsherren seiner Partei auf die Frage „Wieso hast Du mich nicht darüber informiert?“ hören musste: „Ach ja, das haben wir beschlossen!“ Punkt. Auch wenn anschließend die Gemeinde versuchte, die Fronten zu glätten, (...) die Folge blieb für uns nur noch zu sagen: „Danke!“

Bitte, liebe Mitstreiter des Kunst-und Kulturkreises Rastede, zeigt mehr als Reaktion auf „regentswürdige“ Entscheidungen als „den Sarkasmus der Heiterkeit und die Großzügigkeit der Verachtung“ (Chamfort, Aphoristiker des 17. Jahrhunderts) und sorgt dafür, dass ihr weiter dafür kämpft, die vielerorts ausgesprochenen Politiker-Versprechungen der Kultur auf dem Land zu verwirklichen (...).

Jack Morin Edewecht

Betrifft: „Statt Rechts-vor-links künftig Vorfahrtsstraße“, NWZ-Bericht vom 17. Juni

So, die Eichendorffstraße wird nun Vorfahrtsstraße. Als Grund dafür wird im NWZ-Bericht vom 17. Juni 2020 angeführt, dass „die ... vorhandene Rechts-vor-links-Regelung nicht vollständig ersichtlich sei ...“. Abgesehen davon, dass man mit einem entsprechenden Verkehrsschild auf die bestehende Regelung hätte hinweisen können, stellt sich mir die Frage, ob diese Unübersichtlichkeit nicht auch aus dem Blickwinkel der Nebenstraßen gilt. Das Überqueren der abschüssigen künftigen Vorfahrtsstraße dürfte damit hier oder da durchaus spannend werden.

Im Ergebnis erschließt es sich mir nicht, warum die nach meiner Kenntnis bewährte (und weitgehend unfallfreie) Verkehrsregelung einer Straße, in deren näherem Umfeld sich zwei Kindergärten, eine Grundschule und eine Seniorenwohnanlage befinden, hin zu einer tendenziellen Beschleunigung des Verkehrsflusses geändert wird. Das Ergebnis bleibt abzuwarten, die Verantwortlichen werden sich daran messen lassen müssen.

Andre Hespe Rastede

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