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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Wapeldorfer wehren sich gegen Hühnerstall-Pläne

26.09.2018
Betrifft: CDU-Ratsherr verteidigt Hühnerstall-Pläne, NWZ vom 20. September

Ein Bauherr stellt eine Bauvoranfrage für den Bau von zwei Hühnerställen im Wapeldorfer Außenbereich. Von der Gemeinde wird ein Einvernehmen zum Vorhaben gefordert. In der jüngsten Bauausschusssitzung wurde die Rechtslage eindeutig, verständlich und sachlich dargelegt. Die Ausschussmitglieder und Ratsherren haben darüber mit bekanntem Ergebnis beraten. Für alle Anwesenden im Rathaussaal war die Diskussion nachvollziehbar und akzeptabel: Die Zulässigkeit des Vorhabens wird die zuständige Behörde nach der Rechtslage prüfen und bescheiden. Wenn Zulässigkeit nach Gesetz gegeben ist, werden die Bürger dann mit dieser Anlage leben müssen!

Wir wissen wohl, dass wir im Außenbereich leben und mit diesen Gegebenheiten uns arrangieren müssen. Aber wir hatten auch die Möglichkeit, im Rahmen der Dorfentwicklung unsere Vorstellungen für ein attraktives Leben auf dem Land einzubringen. Die Realität und die Ideen driften immer weiter auseinander. Die betroffenen Bürger können diese Entwicklung schwer nachvollziehen, vor allem dann, wenn Politiker mal einfach so die Empfehlung zum Wegzug aus ihrer Heimat in die Stadt geben!

Unverständlich, unsachlich und arrogant, so kann man mit den Bürgern nicht umgehen! Ein sachlicher Dialog ist mit solchen Wortmeldungen nicht machbar. Die Politik hat die Brisanz einer Bürgerbeteiligung am politischen Geschehen in der Gemeinde Rastede noch nicht erkannt. Es ist schade, dass die Bürger hier im Norden mit ihren Sorgen nicht ernst genommen werden.

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Sabine Westphal Wapeldorf

Wir leben gerne auf dem Land! Wir leben in Wapeldorf! Gegenüber dem Stadt-Leben genießen wir mehr Natur – so dachten wir...

Dass wir tagsüber und nachts zu oft den Lärm, der von der Autobahn herüberschallt, in Kauf nehmen, aber uns immer noch nicht daran gewöhnen können, ist das eine.

Auch dass wir als Nachbarn Landwirte mit Kühen und Hühnern haben, ist selbstverständlich auf dem Land.

Aber wie kann es sein, dass ein kleines Dorf wie Wapeldorf es hinnehmen soll, dass zu der vorhandenen Autobahn auch noch eine zweite kommen soll, ebenso Windkrafträder und jetzt auch noch zweimal 6000 Hühner! Wobei wir bis jetzt dachten, dass die Belegung auf maximal 3000 Legehennen pro Stall begrenzt sei. Sieht so eine Dorferneuerung/ Dorfentwicklung aus?

Christine Rocker     Uwe Kirchhoff Wapeldorf

CDU-Ratsherr Dieter Ahlers will die Wapeldorfer Bewohner, die zum Teil seit Jahrzehnten bzw. seit Generationen hier wohnen, vertreiben! Wir sollen, weil wir uns Sorgen über krankmachende Keime, Lärm und Gestank von 12 000 Hühnern machen, in die Stadt ziehen!

Ist Herr Ahlers von Wiefelsteder Investoren gewählt worden? Diese scheinen ihm ja wichtiger zu sein als die Bürger Rastedes. Warum muss der Investor der Hühnerställe (...) diese in Wapeldorf bauen? Privilegiertes Bauen im Außenbereich gibt es auch für Nebenerwerbslandwirte in der Gemeinde Wiefelstede. Möchten die Nachbarn dort die Hühnerställe nicht? Seltsam.

Herr Ahlers hat sicherlich unsere jahrelange Ausarbeitung der Dorfentwicklung gelesen?! Eventuell hat er sie, ebenso wie der übrige Rat der Gemeinde, für gut befunden. Unser Dorf sollte attraktiver und wohnlicher für Menschen werden. Insbesondere die Jüngeren sollten zurückkehren oder bleiben. 12 000 Hühner mit Gestank, Emissionen und Lärm machen kein Dorf schöner.

Aber das scheint Herrn Ahlers völlig egal zu sein.

Anja Frels Wapeldorf

Der genannte Artikel und die Einlassungen des Ratsherrn Dieter Ahlers sind Beleg für eine Klientelpolitik der Vergangenheit. Selbstverständlich handelt es sich um ein Privileg der Landwirtschaft im Außenbereich zu bauen. Herr Ahlers weiß das, weil er zu der privilegierten Gruppe gehört. Da er die nötige Sachkunde hat, verstehe ich auch nicht, wie er dazu kommt, 150 Kühe mit 12 000 Hühnern gleichzusetzen. Seine Forderung nach Intransparenz ist antik. Es handelt sich nicht um einen romantischen Familienbetrieb, sondern um einen industriellen Investor. Ein moralisches Handeln der Politik ist aus meiner Sicht hier entscheidend: Mehrere hundert Menschen sind direkt betroffen und Kosten entstehen für die Allgemeinheit. Transparenz muss hier als Grundlage geschaffen werden. Es steht außerdem ganz generell die Frage im Raum: Braucht Rastede Massentierhaltung?

Johann Benjamin Hots Wapeldorf

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