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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Jugendliche erinnern an Euthanasie-Opfer

25.08.2017

Wehnen Jährlich am 1. September erinnert der Gedenkkreis Wehnen an die Opfer der Euthanasie in der dortigen Heil- und Pflegeanstalt.

Am 1. September 1939 gab Adolf Hitler den Befehl, psychisch kranke und hilflose Menschen zu ermorden. Dafür wurden eigens an zentralen Orten Tötungsanstalten geschaffen, um die Kranken durch Giftgas zu ermorden.

Kranken aus der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen blieben diese Todestransporte erspart, umgebracht wurden sie aber durch Aushungern und Schwächung, Maßnahmen, die früher oder später zum verfrühten Tod führen mussten.

Erinnert wird in Wehen auch an die Maßnahmen der Zwangssterilisierung, die auch in verschiedenen Krankenhäusern des Oldenburger Landes durchgeführt wurden. In diesem Jahr bekommt der Gedenktag einen besonderen Akzent. Eine Jugendgruppe der Kirchengemeinde Friedrichsfehn berichtet in einer Collage mit dem Thema: Wat mööt wi hier smachten“ über ihren Besuch und ihre Eindrücke in der Gedenkstätte „Alte Pathologie“, die sich auf dem Gelände der heutigen Karl-Jaspers-Klinik befindet.

Dort haben sie einen Tag verbracht, Dokumentationen studiert, Informationen erhalten, Berichte über Schicksale von Ermordeten gelesen und ihre Erlebnisse und Erfahrungen aufgeschrieben.

Sie geben einen Einblick, wie Jugendliche mit dem Thema Euthanasie und Nationalsozialistische Verbrechen umgehen und wie Erinnerungs- und Gedenkarbeit für die Zukunft gestaltet werden kann.

Die öffentliche Veranstaltung findet am Freitag, 1. September, um 16 Uhr statt und beginnt am Mahnmal auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik mit einer Lesung über das kurze Leben eines Jungen aus Friedrichsfehn.

Anschließend wird die Veranstaltung im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik fortgesetzt.

Vor und nach der Gedenkfeier ist die Gedenkstätte Alte Pathologie, die sich in unmittelbarer Nähe zum Mahnmal befindet, für Besucher geöffnet

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