• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Politik

Grüne fordern mehr Klimaschutz

15.08.2019

Westerstede Wird der Klimaschutz bei politischen Entscheidungen im Westersteder Stadtrat zu wenig berücksichtigt? Geht es nach der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, ist genau das der Fall. Aus diesem Grund stellten sie den Antrag, dass künftig alle politischen Entscheidungen immer auch auf ihre klimabeeinflussende Auswirkungen zu überprüfen und ebenso wie die finanziellen Auswirkungen bei Beschlüssen mitanzugeben sind.

Damit nicht genug: „Klimaschädigende Entscheidungen sind zu unterlassen oder zumindest nachvollziehbar und kontrollierbar auszugleichen. Ausgleichsflächen werden samt Bildmaterial genau dokumentiert und kartiert“, heißt es im Antrag weiter. Gleichzeitig wünscht die Fraktion die Einrichtung eines Arbeitskreises, der ein Klimaschutzkonzept für Westerstede entwickelt – und auch die Anstellung eines Klimaschutzmanagers in Teilzeit und für die Dauer einer projektbezogenen Förderung aus Bundesmitteln von zunächst drei Jahren soll angestrebt werden.

Der Antrag ist jetzt für Montag, 26. August, auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung, Umwelt und Landwirtschaft gesetzt worden. Dieser tagt ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Westerstede, Am Markt 2. Die Politik muss über den Antrag noch beraten, die Einschätzung der Stadtverwaltung steht allerdings schon fest. Diese sieht in dem Antrag formulierte Grundsätze und Leitlinien zum Klimaschutz, die im Wesentlichen bereits den bestehenden gesetzlichen, vor allem auch den bau- und umweltrechtlichen entsprechen – und die auch mit dem Leitbild der Stadt Westerstede im Einklang stehen.

In Bezug auf das Klimaschutzkonzept weicht die vorgeschlagene Vorgehensweise von dem bisher eingeschlagenen Weg ab und wird von der Verwaltung als nicht Ziel führend angesehen, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. So habe der Rat bereits am 11. Dezember den Grundsatzbeschluss über die Einführung eines städtischen Klimaschutzprogrammes gefasst. Als wesentliche Grundausrichtung sei seinerzeit festgelegt worden, dass nicht ein theoretisch-aufwendiges, womöglich mit externer Erarbeitung zudem auch kostspieliges Konzept erstellt wird, sondern dass bei konkreten Handlungsfeldern und Maßnahmen angesetzt wird, die im unmittelbaren Einflussbereich der Stadt liegen. Seinerzeit wurde auf die Einstellung eines Klimaschutzmanagers bewusst verzichtet, um stattdessen konkrete Energiesparmaßnahmen und Projekte fördern und umsetzen zu können, heißt es in der Stellungnahme. Entsprechend sei die Einführung von mehreren Bausteinen und Maßnahmen beschlossen worden, darunter das Integrierte Gebäude- und Energiemanagement. Aus Sicht der Verwaltung sollte die eingeschlagene Richtung weiterverfolgt werden. Die beantragte Einrichtung eines Arbeitskreises zur Erstellung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes für Westerstede sei differenzierter zu betrachten bzw. auszuformulieren und vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Arbeitskreis Energie auch mit Vorbehalten zu sehen.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2602
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.