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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Nach der Wahl ist vor der Wahl

28.05.2019

Westerstede Wie geht es einen Tag nach dem Wahlerfolg den beiden Westersteder Bürgermeister-Kandidaten, die in drei Wochen zur Stichwahl antreten? „Sehr gut“, erklärten beide übereinstimmend.

Im Rathaus hat sich für Hilke Hinrichs (parteilos) am Montag wieder der Alltag eingestellt. Allerdings hatte die Stadtverwaltungsdirektorin über den Tag hinweg zahlreiche Hände zu schütteln: „Es gab viele Glückwünsche zum Etappensieg“, freut sie sich über die Resonanz.

Die nächsten drei Wochen möchte sie nutzen, um möglichst viele Menschen zu mobilisieren, am 16. Juni erneut zur Wahl zu gehen. „Es geht ja jetzt schließlich ums Finale.“

Fairer Umgang

Ähnlich sieht das Mitbewerber Michael Rösner (UWG): „Nach der Wahl ist vor der Wahl.“ Er möchte versuchen, jene Wähler zu überzeugen, die ihr Kreuzchen unter Kandidaten gesetzt haben, die nicht zur Stichwahl zugelassen wurden. „Das Ergebnis hätte ich mir knapper vorgestellt“, gibt Rösner zu.

Bei dem nun folgenden Wahlkampf möchte er auf Fairness setzen. „Natürlich möchte jeder gewinnen, aber ein fairer Umgang ist mir wichtig.“

Bittere Niederlage

Was bedeutet das schlechte Abschneiden des Bürgermeisterkandidaten, der gleichzeitig Vorsitzender der SPD Westerstede ist, für die Partei? „Wir haben einen engagierten Wahlkampf geführt, aber das Ergebnis ist eine bittere Niederlage. Man gewinnt gemeinsam und verliert gemeinsam. Frank Lukoschus hat unsere Solidarität“, kommentierte SPD-Kreisvorsitzender Uwe Kroon das Wahlergebnis. Man wolle sich in der Partei die Zeit nehmen, die Stimmverteilung genauer zu analysieren und über eventuelle Konsequenzen nachzudenken.

Sehr gefreut habe er sich dagegen über das Ergebnis der SPD-Kandidaten in Apen und Rastede, betonte Kroon.

Keine Konsequenzen

Auch Markus Berg, CDU-Kandidat und Parteivorsitzender der CDU Westerstede, hatte es nicht bis in die Stichwahl geschafft. „Das ist natürlich schade“, betonte Kreisvorsitzender Jens Nacke (MdL).

Die Partei werde sich in aller Ruhe die Wahlergebnisse ansehen und diese bewerten. „Auswirkungen auf die bisherige politische Arbeit im Ehrenamt sind aber trotz der Wahlniederlage nicht zu erwarten“, betonte der Kreisvorsitzende.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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