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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Hier kann man Oma und Opa leihen

08.02.2018

Westerstede Was tun, wenn die Großeltern nicht in der Nähe wohnen oder schon verstorben sind? Da hilft der Großelterndienst des Seniorenbeirats Westerstede. Zusammengebracht werden sollen Frauen und Männer ab 55 Jahren und Familien, die sich Kontakt zu älteren Menschen wünschen. Vor allem für Kinder kann sich daraus ein ganz besonderes Verhältnis entwickeln.

Sprachrohr der Senioren

Der Seniorenbeirat der Stadt Westerstede wird von Vorsitzendem Wolfgang Mammen geführt. Unterstützt wird er bei seinen Aufgaben von Erster Stellvertreterin Margaretha Harms-Abeln und Zweitem Stellvertreter Dieter Meinen. Gesucht werden weitere Aktive, die im Seniorenbeirat mitwirken möchten. Dabei handelt es sich um eine selbstständige, überparteiliche und konfessionell unabhängige Interessenvertretung, die aber nicht nur für Senioren, sondern für alle Generationen da sein will.

Die Leihomas oder -opas sollten 55 Jahre und älter sein. Sie arbeiten ehrenamtlich und verbringen bis zu 20 Stunden im Monat in den Familien, spielen mit den Kindern und unternehmen Ausflüge. Die Großeltern auf Zeit sind kein Ersatz für eine Betreuung oder den Fahrdienst. Bewerber müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und sollten geduldig, tolerant und zuverlässig sein.

Ansprechpartner beim Seniorenbeirat Westerstede ist Margaretha Harms-Abeln, Telefon   0 44 88/ 76 34 09. Interessierte können sich auch bei der Sprechstunde montags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in der Apothekervilla, Gaststraße 4, melden und dort einen Fragebogen ausfüllen.

Verschiedene Interessenten melden sich

Nachdem Initiatorin Margaretha Harms-Abeln Ende vorigen Jahres einen ersten Aufruf gestartet hatte, meldeten sich gleich mehrere Interessierte – aus verschiedenen Ammerland-Gemeinden. Was ist daraus geworden? „Wir haben hier in Westerstede ein erstes Kennenlerntreffen vereinbart, an dem drei Großmütter und drei Familien teilgenommen haben. Es war eine lockere Runde. Dann wurden bereits Telefonnummern ausgetauscht und erste Besuche zum näheren Kennenlernen vereinbart“, erzählt die stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats. Ob sich daraus dann ein festes Verhältnis entwickele oder nicht, sei Sache der Beteiligten. „Manchmal passt es auch nicht“, sagt Harms-Abeln. „Wir stellen aber den Kontakt her und bieten einen neutralen Raum für ein unverbindliches erstes Treffen.“

Bedarf an Leihomas ist groß

Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Wolfgang Mammen, und seine beiden Stellvertreter Margaretha Harms-Abeln und Dieter Meinen wollen auch später noch für die Leihomas und ihre Leih-Familien Ansprechpartner bleiben. Über die Organisation sind die Ehrenamtlichen zudem versichert. Der Bedarf ist groß, wissen die drei Vorstandsmitglieder und würden sich wünschen, dass sich noch mehr Großeltern auf Zeit melden. Noch warten Familien auf die passende Leih­oma.

„Viele Ältere wünschen sich eine sinnvolle Beschäftigung und sind gerne mit Kindern zusammen“, wirbt Harms-Abeln für weitere Teilnehmer. „Das ist alles auf freiwilliger Basis. Eine Betreuung ersetzt das nicht, auch wenn so eine Leihoma mal einspringen kann, wenn Not am Mann ist.“ Wer Interesse hat, kann sich unter Telefon  04488/76 34 09 melden.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
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