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Gehwegsanierung In Westerstede: Wo gibt es noch Stolperfallen in Westerstede?

15.02.2020

Westerstede Vier von sechs – so fällt die Bilanz in Sachen Stolperfallen-Entfernung in Westerstede derzeit aus. 2019 wollte die Stadtverwaltung im Auftrag der Politik Bürgersteige absenken, abgesacktes Pflaster anheben und Kopfsteinpflaster beseitigen lassen. Doch gerade letzteres stellt die Verantwortlichen vor größere Probleme als erwartet.

2014 erste Hinweise

Doch der Reihe nach: Seit 2014 hatte der Heimbeirat „Evangelisches Altenzentrum Westerstede“ wiederholt in den vergangenen Jahren gefährliche Stellen im Stadtgebiet angemahnt. So etwa die Querung an der Peterstraße bei der Apotheke oder die Beete vor der Pizzeria an der Peterstraße. Darüber hinaus wurde um Rekonstruktion der Bordsteinkanten an der Straße Am Rechter zwischen Bank und Ärztehaus sowie an der Kantstraße/Ecke Beethovenstraße gebeten sowie um Asphaltierung des mit Platten gestalteten Teils des Lubinuswegs. Insgesamt gab es sechs dringende Stolperfallen, die schnellstmöglich beseitigt werden sollten.

Vor allem mit Rollator und Rollstuhl, so der Heimbeirat in seinem Appell, seien die Bereiche schwierig zu meistern und schlicht gefährlich. Gleichzeitig erinnerte der Beirat an den demografischen Wandel und die stete Zunahme einer älteren Einwohnerschaft in Westerstede, die auf barrierefreie Gehwege angewiesen sei. Die Politik folgte der Forderung und beschloss im Frühjahr 2019, diese sechs größten Stolperfallen in der Innenstadt bis zum Ende 2019 beseitigen zu lassen.

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Vier Vorhaben erledigt

Auf Nachfrage erläuterte Bauamtsleiter Rolf Hinrichs nun, dass vier der Vorhaben im vergangenen Jahr umgesetzt und die Gehwege sicherer gestaltet werden konnten. Probleme bereiten derzeit allerdings immer noch die Beeteinfassungen vor der Pizzeria und insbesondere das Kopfsteinpflaster an der Gaststraße. Hier, so führte Hinrichs aus, sei noch unklar, wann eine Lösung umgesetzt werden kann. „Wir sind aber dran“, betonte der Bauamtschef. Die Verwaltung hoffe, die Situation bald entschärft zu haben.

Heimbeirat ungehalten

Und was sagt der Heimbeirat? Der ist angesichts der Ergebnisse – grob zusammengefasst – mäßig begeistert und „etwas ungehalten“, wie Heiko Ockenga, stellvertretender Vorsitzender des Heimbeirats, auf Nachfrage betonte. Natürlich sei es gut, dass vier Stolperfallen beseitigt worden seien, aber zwei wichtige ständen noch aus und gerade der Bereich bei den Beeten, die seiner Ansicht nach im Grunde nur um eine Steinreihe verkleinert werden müssten, um die Situation zu entschärfen, könnte seiner Ansicht nach zeitnah erledigt werden. Schluss mit Stolperfallen ist dann übrigens wohl noch nicht. Der Heimbeirat schreibt derzeit an einer neuen Liste, die zeitnah an Politik und Verwaltung weitergereicht werden soll.  Kennen Sie Stolperfallen in Westerstede? Bereiche, an denen Senioren oder Behinderte mit Rollator, Rollstuhl und Stock oder aber auch Eltern mit Kinderwagen Probleme haben? Die Redaktion freut sich über Zuschriften an red.westerstede@nwzmedien.de oder Peterstraße 14 in 26655 Westerstede. Gern können Sie auch ein Foto der betreffenden Stelle mit anfügen.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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