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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Bürgermeister Ben hat Wünsche fürs Hössenbad

30.07.2018

Westerstede „Im Hössenbad gibt es für Kinder zu wenige Attraktionen. Ich möchte, dass sie hier mehr Spaß haben.“ Ben Köster hat sein Handlungsfeld als neuer Kinderbürgermeister von Westerstede sehr konkret abgesteckt. Am Samstag wurde der Neunjährige mit großer Mehrheit in dieses Amt gewählt und löst damit Gerrit Leffers ab, der diese Funktion in den letzten zwölf Monaten innehatte.

Obwohl er sich zum ersten Mal an der Kinderstadt beteiligte, wurde der Grundschüler gleich Bürgermeister. Ihn erwarten in den kommenden zwölf Monaten verschiedene offizielle Termine in Begleitung des Westersteder Bürgermeisters Klaus Groß, so bei dem Besuch von Kindergärten oder auch bei den Eröffnungen von Festen.

Ben Köster und sein Stellvertreter Tobias Baumann hatten sich mit zwei weiteren Kandidaten in „Kinderstede“ zur Wahl gestellt. Mit der Wahl zu diesem Amt erlebte das Kinderprojekt in Westerstede seinen eigentlichen Höhepunkt. Von den 114 Bewohnern der kleinen Stadt hatten sich 96 an der Wahl beteiligt. Diese Form der demokratischen Beteiligung und Willensbildung war in den vier Tagen des Bestehens der Kinderstadt ebenso ein Schwerpunkt wie die Selbstorganisation des täglichen Lebens, angefangen von der eigenen Bank über das Finanzamt bis hin zur Bäckerei und anderen Einrichtungen, die zum Funktionieren eines Gemeinwesens einfach dazugehören.

Bereits zum sechsten Mal verwandelte sich der Marktplatz in Westerstede in eine Kleinstadt, in der die Kinder von neun bis 13 Jahren das Sagen hatten. „Die Kinder sind es, die hier alles mit Leben füllen. Kein Kinderstede gleicht dem aus den Vorjahren“, so Stadtjugendpflegerin Sigrid Exner, die das Projekt im Rahmen der Aktion „Kinder leben Stadt“ mit einem Team von Betreuern anbot. „Wie erfolgreich der Verlauf dieser fünftägigen Aktion ist, hängt vom Engagement der teilnehmenden Kinder ab.“

Das heiße Wetter führte in dieser Woche allerdings dazu, dass an zwei Nachmittagen die Bewohner von „Kinderstede“ hitzefrei bekamen. „Wir hatten hier auf dem Platz Temperaturen bis 45 Grad Celsius. Zwar hat die Jugendfeuerwehr Westerstede mit Wasserduschen versucht, alles erträglicher zu machen, aber nachher wurde es im wahrsten Sinne des Wortes einfach zu heiß“, erzählte Sigrid Exner. Eigentlich sollte das Projekt erst am Sonntag enden, doch wegen einer angekündigten Unwetterwarnung fand der Abbau bereits am Samstag statt, nach dem Ende des Stadtfestes, mit dem die Kinderstadt sich feierte.

Vorher durften der neue Kinderbürgermeister Ben Köster, sein Stellvertreter Tobias Baumann sowie die Vorgänger in diesem Amt, Gerrit Leffers und seine Stellvertretung Samira Thoer, eine besondere Ehrung entgegennehmen. „Kinderstede“ ist die erste Kinderstadt in Deutschland, die sich „Fair-Trade-Town“ nennen darf. Mit ihrem Einsatz von nachhaltigen Materialien und produzierten Lebensmitteln erfüllten die jungen Bürger die strengen Regularien von „Fairtrade Deutschland“.

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