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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Investitionen auf dem Prüfstand

23.08.2017

Westerstede Nein, die Mitglieder im Schul- und Bauausschuss der Stadt Westerstede, die am Montagabend zu einer gemeinsamen Sitzung zusammenkamen, um über anstehende Investitionen in mehrere Schulen zu beraten, hatten keinen leichten Job. Die Kassen sind leer, Investitionen in 2018 eigentlich gar nicht mehr möglich und ansonsten sind solche Ausgaben ohnehin pro Jahr auf 4,5 Millionen Euro gedeckelt.

Dieser finanziellen Misere stehen zahlreiche Investitionen gegenüber, die aber wirklich drängen: So etwa Barrierefreiheit für inklusiven Unterricht, insbesondere an der Robert-Dannemann-Schule, wo derzeit bereits ein Kind im Rollstuhl unterrichtet wird, kommendes Jahr ein weiteres Kind im Rollstuhl ebenfalls die Schule besucht. Ebenfalls auf der Agenda steht die Schaffung neuer Klassenräume für die Rückkehr zu G 9 und auch die im Grunde seit fast 20 Jahren anstehende Erweiterung der Gießelhorster Grundschule. Themen, die alle neben weiteren auf der Tagesordnung standen. Große Würfe wurden noch nicht auf den Weg gebracht, aber Planungen konkretisiert und weitere Beschlüsse gefasst.

Unter anderem wurde die Verwaltung beauftragt, sowohl die Baukosten als auch die Einrichtungskosten für die Neuausstattung der Physikräume der Europaschule Gymnasium Westerstede und der Oberschule Robert-Dannemann-Schule bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses zu ermitteln. Darüber hinaus wurde dem Antrag der Stadtbücherei entsprochen, 7000 Euro in den Haushalt für 2018 einzuplanen. Das Geld fließt in die Projekte zur Leseförderung von Kindergarten- und Grundschulkindern und kommt aus dem Sonderfonds Bildung.

Schlussendlich gab es auch noch grünes Licht dafür, den Haushaltsausschuss zu bitten, die im Finanzplan 2017 für 2018 ausgewiesenen Ansätze im Schulbereich in den Etat 2018 aufzunehmen. Davon abweichend sind für die Schülerbeförderung zusätzlich 32 400 Euro € bereitzustellen. Grund: Schulinterne Fahrten, so beispielsweise zum Schwimmunterricht, werden nicht vom Landkreis bezahlt. Diese müssen nun von der Stadt organisiert und rückwirkend ab 2016 finanziell getragen werden.