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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Nächste Rhodo zu 900-Jahr-Feier

04.07.2019

Westerstede Eigentlich findet die Rhodo ja alle vier Jahre statt. Womit die weltweit größte Rhododendren-Schau 2022 wieder aufgebaut werden müsste. 2023 steht allerdings das große Stadtjubiläum an. Und deshalb hatte CDU-Chef Markus Berg vorgeschlagen, die Rhodo in das Programm zur 900-Jahr-Feier zu integrieren. Eine gute Idee, fanden auch die anderen Ratsmitglieder parteiübergreifend. Nun soll sich eine Planungsgruppe mit den Details befassen.

Nicht so einig war sich die Politik hingegen beim wichtigen Thema Bauen. Im Wohnraumversorgungskonzept des Landeskreises wurde (auf Basis von Daten für 2017) der Bedarf bis 2035 ermittelt. Dabei war man von 230 Einheiten in Mehrfamilienhäusern sowie 590 Einfamilienhäuser ausgegangen.

Während Frank Lukoschus (SPD) besondere Anstrengungen bei „bezahlbaren Wohnungen“ forderte, sieht Stefan Töpfel (Grüne) das Thema Bauen eher kritisch. „Der Orchideenkamp und die vielen anderen Projekte decken den Bedarf“, meinte er. Dass derzeit in Westerstede so viel gebaut wird, wie sonst nirgendwo im Ammerland, stellte auch Lars Schmidt-Berg (CDU) heraus. „Das wird sich auf die Preise auswirken“, meint er. Gleichwohl sei die Nachfrage nach Bauplätzen für Einfamilienhäuser ungebrochen hoch. „Wir müssen da etwas tun, sonst sind die jungen Leute weg“, warnte er.

Hermann Rust (UWG) befürchtet hingegen in zwei bis drei Jahren Leerstände, da gerade so viel gebaut wird. Und Jens Rowold fürchtet gar eine „Blase“. Jürgen Drieling und Egon Harms (beide FDP) verwiesen auf die Umfrage „Westerstede wills wissen“. Dort hatten viele Befragte bemängelt, dass es nicht genügend Bauplätze in der Stadt gäbe. Und Markus Berg meinte, auch in den Dörfern müsse es möglich sein, Grundstücke auszuweisen. Die Nachfrage sei jedenfalls vorhanden. Frank Oeltjen (SPD) mahnte, sozial geförderten Wohnungsbau nicht zu vernachlässigen. Den Orchideenkamp könne sich schließlich nicht jeder leisten. Die Stadt solle deshalb Investoren attraktive Konditionen gewähren, damit neue Sozialwohnungen entstehen. „Am liebsten ist mir, wenn wir das mit der Ammerländer Wohnungsbau machen.“

Wie es weiter geht bei so vielen verschiedenen Meinungen? Im nächsten Bauausschuss will man über Details sprechen.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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