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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Sporthalle wird endlich geplant

30.12.2017

Wiefelstede Die Gemeinde Wiefelstede wird 2018 die Weichen für weitere Wohngebiete und neue Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe stellen. Investitionen in die Schulen stehen ebenso auf der Agenda wie die Planung einer neuen Zweifeld-Sporthalle in Metjendorf, um den Bedarf an Hallenkapazitäten zu decken. Im Gespräch mit der NWZ fasst Bürgermeister Jörg Pieper noch einmal die wichtigsten Aktivitäten zusammen. Wie Pieper zum Jahresende erklärte, ist der Haushalt 2018 der Gemeinde vom Landkreis Ammerland bereits genehmigt worden. Er sieht auch Investitionen in Höhe von 10,37 Millionen Euro im kommenden Jahr vor.

 Baumaßnahmen

Das neue Feuerwehrhaus in Gristede wird 2018 mit einem Kostenaufwand von 896 000 Euro gebaut. Hintergrund ist auch, dass die Wehr ein neues Löschfahrzeug „LF 10“ bekommen soll: Das hätte nicht mehr in die alte Halle an der Fehrenkampstraße gepasst. Das Fahrzeug, für das 260 000 Euro veranschlagt sind, soll voraussichtlich im Jahr 2019 zur Verfügung stehen.

Die neue Kindertagesstätte an der Ofenerfelder Straße in Metjendorf wird in 2018 mit einem berechneten Kostenaufwand von 3,77 Millionen Euro ebenerdig gebaut. Zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen sollen dort Platz finden.

Die Grundschule Wiefelstede soll zwei neue Klassenräume und vier Gruppenräume bekommen. Die Baumaßnahme soll 2018 beginnen und 2019 abgeschlossen werden. Jeweils 390 000 Euro werden dabei investiert.

Um die Sporthallenkapazitäten in der Gemeinde dem Bedarf endlich anzupassen, soll in den Jahren 2019/20 eine neue Zweifeld-Halle in Metjendorf gebaut werden. Die Gemeinde nimmt dafür 2018 Planungskosten in Höhe von 150 000 Euro in die Hand. Um die Halle zu bauen, soll die kleine, stark sanierungsbedürftige Sporthalle abgerissen werden. Die Gemeinde erhält für die Maßnahme aus einem Programm des Bundes 1,12 Millionen Euro: Der Förderbescheid – vorbehaltlich einer baufachlichen Prüfung – sei soeben eingegangen, erklärte Pieper. Derzeit plant die Gemeinde für die Halle mit Kosten von 2,5 bis 3 Millionen Euro.

 Bauleitplanung

Im ersten Halbjahr 2018 soll in Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro ein städtebauliches Konzept für die Fläche „Grode Placken“ am Ortsausgang Wiefelstedes Richtung Oldenburg linksseitig der Hauptstraße entwickelt werden. Die Gemeinde möchte dort auf einer Fläche von insgesamt 16,5 Hektar rund um den Ahlers-Hof Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe sowie Wohnbauflächen schaffen. Wie Pieper erklärte, benötigt die Gemeinde vor allem dringend weitere Flächen für die Gewerbeansiedlung. Die Konzepte sollen dann im Bau- und Umweltausschuss weiter beraten werden. Pieper hofft, dass die Bauleitplanung für die Flächen noch in 2018 abgeschlossen werden kann.

Abgeschlossen werden sollen in 2018 auch die Planungen für neue Baugebiete in Borbeck (Holtwiese) und Heidkamp (Heidkamp-Nord). Bereits abgeschlossen ist die Bauleitplanung für die neuen Baugebiete in Bokel „Alter Mühlenweg II – Erweiterung“ und für den „Ostkamp“ in Metjendorf.

 Straßensanierung

300 000 Euro stehen im Haushalt für die Sanierung von Gemeindestraßen bereit. Der Liethermoorweg in Herrenhausen soll in Teilen erneuert werden (110 000 Euro), ebenso der Feldweg in Hollen (95 000 Euro) und die Straße „Alter Damm“ in Wiefelstede (95 000 Euro).

 Unterhaltung

Die Werk- und Technikräume der Oberschule Wiefelstede werden in den Jahren 2018 bis 2020 saniert und optimiert – auch mit neuen Maschinen und einer Absauganlage. Gesamtkosten: 170 000 Euro. 2018 werden 41 000 Euro investiert. Auch das Lehrerzimmer an der Oberschule soll 2018 umgebaut werden – für rund 255 000 Euro und „vorbehaltlich“ der Finanzierbarkeit“ , wie es im Ratsbeschluss heißt.

 Infrastruktur

Im Siedlungsbereich Blumenstraße/Rosenstraße soll 2018 die vorhandene Infrastruktur gemeinsam mit den Versorgern überprüft werden, um zu klären, wo sie erneuert werden muss. Dafür sind Planungskosten in Höhe von 8000 Euro im Haushalt eingestellt. Eine Erneuerung soll dann in den Folgejahren erfolgen – ein Projekt, dem sich nach Angaben Piepers sicherlich weitere in anderen, schon älteren Siedlungsgebieten werden anschließen müssen. „Da kommen erhebliche Kosten auf die Gemeinde zu“, machte Pieper deutlich, dass dieses Geld „zusätzlich beschafft werden muss.“

 Kinderbetreuung

Auch die Gemeinde Wiefelstede blickt nach Angaben Piepers im kommenden Jahr interessiert nach Hannover, nachdem die Landesregierung die Beitragsfreiheit für Kindergartenkinder auf ihre Fahnen geschrieben hat. Auch in Wiefelstede sei man nun gespannt, wie dies finanziert werden soll.

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