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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Ausschuss Ii: Investitionen statt Rotstift

09.11.2017

Wiefelstede Der Haushalt der Gemeinde Wiefelstede ist angespannt, formulierte es Ausschussvorsitzender Ralf Becker (UWG) am Dienstag in der Sitzung des Schulausschusses vorsichtig. Um das Defizit für die kommenden Jahre zu minimieren, wurden in allen Fachausschüssen Einsparmöglichkeiten in ihren Bereichen vorgestellt. Diese wurden von der Verwaltung im Vorfeld ausgearbeitet.

Und diese Vorschläge zu Einsparungen im Haushalt lagen am Dienstag im Wiefelsteder Ratsaal auch dem Schulausschuss vor. Der Vorschlag sieht vor, an Kosten für Schüler auswärtiger Schulen sowie am Schulbudget für die zwei Grundschulen und die Oberschule in der Gemeinde zu schrauben, erklärte Uwe Siemen, der für die Gemeindekasse im Rathaus zuständig ist.

„Ich sträube mich, beim Schulbudget zu sparen, denn ich seh’ kein Einsparpotenzial. Außerdem gibt es vertragliche Bindungen“, erläuterte Becker die Zwickmühle. Denn auch wenn die Gemeinde Einsparpotenzial bei den Zuwendungen für Schüler aus Wiefelstede sieht, die andere Schulen wie die KGS Rastede, Förderschule Rastede oder auswärtige Gymnasien besuchen, bestehen Verträge mit anderen Einrichtungen, die nicht einfach aufgekündigt werden können.

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„Wir setzen auf das Prinzip Hoffnung und wollen weiter in die Zukunft investieren. Wir geben die Vorschläge der Verwaltung zum Haushalt an den Finanzausschuss“, meinte Becker weiter. So nahm der Ausschuss am Dienstagabend die Vorschläge nur einstimmig zur Kenntnis. Der Finanzausschuss Anfang Dezember solle entscheiden, wo und wie gespart werden kann.

Mieten statt kaufen

So wurden am Dienstagabend einige Investitionen im Schulbereich empfohlen. Benötigt werden künftig mobile Raumsysteme am Schulzentrum Wiefelstede. Eigentlich war der Kauf der Module mit Kosten in Höhe von 130 000 Euro bereits im Juni vom Rat der Gemeinde beschlossen worden. Aufgrund der sinkenden Schülerzahlen und der Haushaltsberatungen wurde dieser Beschluss jedoch infrage gestellt.

„Die Schülerzahlen gehen nach unten und dieser Realität müssen wir uns stellen. Deswegen der Vorschlag, die Raumsysteme anzumieten. So behalten wir Flexibilität und können nach zwei Jahren schauen, wie sich die Zahlen entwickelt haben“, erläuterte Bürgermeister Jörg Pieper den Beschlussvorschlag, nur noch zu mieten.

Auf Begeisterung stieß dieser Vorschlag bei Cornelia Kuck (Grüne) und bei Jörg Weden (SPD): „So sind wir mobil auf Zeit. Es ist sinnvoll die Entwicklung abzuwarten. Die Folgekosten für eine Versetzung sind zu hoch.“ Auch ein Verkauf nach zwei Jahren sei möglicherweise schwierig, da der Markt mit den Modulen derzeit gesättigt sei, erläuterte Pieper. Die Begeisterung nicht teilen wollte Kirsten Schnörwangen (CDU). Sie sah einen Kauf als lohnenswerter an. Der Ausschuss empfahl am Ende bei drei Enthaltungen, die mobilen Raumsysteme zu mieten.

Eine Summe von 133 500 Euro soll nach dem Willen des Schulausschusses in die Sanierung des Werk- und Technikbereichs an der Oberschule investiert werden. Außerdem wurde zugestimmt, eine Absauganlage sowie Groß- und Kleinmaschinen für den Technikraum im Wert von 35 500 Euro zu beschaffen. Die Ausschussmitglieder hatten sich vor ihrer Sitzung bei einem Rundgang über den Zustand der Räume informiert. „Nach der Begehung sehe ich die Notwendigkeit“, so Irmgard Stolle (SPD).

Sanierung empfohlen

Außerdem empfahlen die Ausschussmitglieder einstimmig die Renovierung des Lehrerzimmers an der Oberschule. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 255 000 Euro, die Bauarbeiten sollen in den Sommerferien 2018 erfolgen.

Im Ausschuss wurde auch das Schulbudget für 2018 festgelegt. Das steigt aufgrund höherer Schülerzahlen für die Grundschule Metjendorf, sinkt für die Oberschule und die Grundschule Wiefelstede. Ebenfalls in die Berechnung des Schulbudgets geht die inklusive Beschulung ein. Hier steigt die Anzahl der Schüler mit festgestelltem Unterstützungsbedarf stetig, heißt es in der Beschlussvorlage. Der Bericht zum Schulbudget wurde zur Kenntnis genommen.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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