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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Schulhof-Randale geht weiter

14.06.2018

Wiefelstede Die Schulhöfe des Schulzentrums Wiefelsteder sind offenbar abends und an Wochenenden immer noch Treffpunkt junger Erwachsener, die dort Drogen und Alkohol konsumieren und auch Zerstörungen von „gemeindeeigenen Gegenständen“ anrichten. Das melden die Schulleitungen von Oberschule und Grundschule Wiefelstede und haben deshalb in einem Antrag vom 28. Mai nochmals „effiziente Maßnahmen zur Sicherheit, Gefahrenabwehr und Ordnung auf dem Gelände des Schulzentrums Wiefelstede“ gefordert. Das Thema wurde jetzt im Wiefelsteder Schulausschuss erörtert.

„Aggressive Reaktion“

Jutta Klages, Leiterin der Oberschule, und Grundschulleiterin Doris Tapken stellten in ihrem Antrag die Problematik nochmals dar. Nicht nur die besagten Zusammenkünfte auf den Schulhöfen stellten nach wie vor ein Problem dar; das Schulgelände sowie die Bushaltestelle vor den Schulen würden ab nachmittags, manchmal auch schon vormittags, von Jugendlichen belagert, die dort laute Musik hörten, rauchten und auf Ansprachen „aggressiv“ reagierten. Auch die benachbarte Skateranlage werde bereits mittags von jungen Erwachsenen blockiert, die dort Drogen und Alkohol konsumierten. Kinder trauten sich nicht mehr auf die Anlage, schreiben die Schulleiterinnen: Sie verkomme mehr und mehr.

Auch die öffentliche Überwegung über die Schulhöfe öffne Unbefugten Tür und Tor. Bereits im Laufe des Schulvormittags müssten Auseinandersetzungen mit Unbefugten geführt werden. Versuche, die Personen des Geländes zu verweisen, gelängen oft nicht.

Die Problematik ist nicht neu. Bereits im November hatte die NWZ über einen „Brandbrief“ der Schulleitungen zum Thema berichtet. Schon damals hatten die Schulleiterinnen sich für mehr Prävention stark gemacht und die Gemeinde gebeten, sich Gedanken über Alternativen zur öffentlichen Überwegung des Schulgeländes sowie über verstärkte Kontrollen zu machen.

Probleme wieder da

Die Gemeinde hatte in Sachen Prävention zwischenzeitlich eine neue Jugendpflegerin eingestellt, die eben auch jene Jugendlichen ansprechen soll, die sich in der Jugendarbeit der Gemeinde nicht wiederfinden. Zudem waren die Hausmeister der Schulen angewiesen worden, „vermehrt auf Störer einzuwirken“, meldet die Verwaltung. Das hatte wohl nur kurz gewirkt: Mit Beginn des neuen Jahres seien die Probleme erneut aufgetaucht, meldet auch die Verwaltung: Die Hausmeister hatten über ein „aggressiveres Verhalten der Störer berichtet“. Derzeit werde eine neue Beschilderung des Schulgeländes mit den Schulleitungen abgestimmt, erklärte im Ausschuss Markus Aukskel vom Fachdienst Innere Dienste und Bürgerservice im Rathaus. Zudem sei ein Sicherheitsdienst engagiert worden, der bereits seit 31. Mai angefordert werden könne. Außerdem soll mit der Polizei nochmals Kontakt aufgenommen werden. Die Verwaltung machte allerdings deutlich, dass sie keine Streifen der Polizei fordern könne.

Für Verwaltung und Politik in der Gemeinde sei eine Einzäunung des Schulgeländes bislang nicht in Frage gekommen, wurde betont. Die Schulleiterinnen berichteten im Ausschuss dann ganz aktuell von erneuten Zerstörungen und Alkoholkonsum auf der Skateranlage am Wochenende vor der Ausschusssitzung.

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