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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Beschluss: Seniorenbeirat darf mehr mitreden

28.12.2018

Wiefelstede Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt: Der Seniorenbeirat der Gemeinde wird künftig als beatendes Mitglied nicht nur – wie bisher – im Wiefelsteder Ausschuss für Generationen und Soziales, sondern zudem im Sport- und Kulturausschuss, im Straßen- und Verkehrsausschuss und im Bau- und Umweltausschuss vertreten sein und die Belange älterer Mitbürger in der Gemeinde vertreten können. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung in Hollen mehrheitlich mit 18 Ja- und 12 Nein-Stimmen sowie bei zwei Enthaltungen beschlossen. Ein ähnlicher Antrag war 2013 noch mehrheitlich vom Rat abgelehnt worden, auch ein weiterer, diesbezüglicher Antrag der SPD-Fraktion wurde 2016 mehrheitlich abgelehnt beziehungsweise eine weitere Diskussion über das Thema verschoben.

In der jüngsten Ratssitzung hatte sich vor allem CDU-Ratsherr Heinz-Gerd Claußen gegen den Antrag des Seniorenbeirates ausgesprochen. Der Rat vertrete auch aufgrund seiner Zusammensetzung bereits jetzt die Interessen aller Einwohner. Claußen warf die Frage auf, wie man den Einwohnern unter 60 Jahren eine spezielle Vertretung der Älteren durch den Seniorenbeirat in den Fachausschüssen erklären solle.

SPD-Ratsfrau Irmgard Stolle sah das anders – auch hinsichtlich des demografischen Wandels. Uneins zeigte sich die UWG, machte Silvia Bäcker deutlich. Sie selbst stimmte dem Antrag des Seniorenbeirates zu, ebenso Hartmut Bruns von der FDP. Günter Teusner von den Grünen verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass der Westersteder Stadtrat seit Jahren Senioren- und Jugendbeirat in allen Ausschüssen beratend dabei habe.

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Der Seniorenbeirat hatte in seinem Antrag vom 21. August dieses Jahres auch Themenfelder angesprochen, bei denen er eine Beteiligung des Seniorenbeirates für zweckmäßig hält. Genannt wurden die Themen „Verkehrslenkung oder Beruhigung“, „Einrichtung von altersgerechten Wohnungen der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft beziehungsweise der Gemeinde“, oder auch „Einrichtung von Begegnungsstätten, Freizeitangeboten und sonstigen Programmen“.

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