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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Als vor 30 Jahren die Berliner Mauer fiel

12.09.2019

Wiefelstede Seit einer Generation ist es in diesem Jahr her, als in Berlin am 9. November 1989 die Mauer fiel Das beendete de facto die Teilung Deutschlands. Wie war es, als Beton und Zäune das Land trennten, zwei politische Systeme sich an ihrer Nahtstelle gegenüber standen? Was ist an Spuren und Relikten der untergegangenen DDR heute noch sichtbar? Warum sind viele Menschen im Osten des Landes politisch so weit nach rechts geglitten?

Diese Fragen will ab kommenden Sonntag eine Foto- und Zitate-Ausstellung im Wiefelsteder Heimatmuseum beantworten.

Ulrich Kropp, Vorstandsmitglied im Museumsverein, und Vorsitzender Eckard Klages haben für die Schau „Unterwegs im Osten Deutschlands“ rund 50 Fotos zusammengestellt. Kropp ist viel durch die neuen Bundesländer gereist und hat dort in den vergangenen vier, fünf Jahren seine Aufnahmen gemacht. „Ich war aber auch schon lange vor dem Mauerfall in der DDR unterwegs, vor allem im damaligen Ost-Berlin“, berichtet der Rasteder.

Zu sehen sind Fotos von den alten Grenzanlagen, historische Bilder vom Mauerbau am 13. August 1961 und eben jene Motive, die zeigen, was vom sozialistischen Staat noch im Stadtbild präsent ist. Die zeigen beispielsweise Geschäfte, die damit werben, dass einige Lebensmittel noch nach alter DDR-Rezeptur hergestellt worden sind. Oder Straßen, die heute noch nach Lenin oder Karl Marx benannt sind. „Wir wollen vor allem jungen Menschen veranschaulichen, wie das damals war“, sagt Klages. Nicht selten hat er es erlebt, dass Jugendliche auf die Teilung angesprochen antworten. „Wie, in Deutschland stand mal ’ne Mauer?“

Die Ausstellung wird Sonntag, 15. September, um 11.15 Uhr im Heimatmuseum Wiefelstede (Hauptstraße 11) eröffnet.

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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