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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Gemeinde zahlt für längere Abbiegespur

09.03.2018

Wiefelstede Wenn auch der Gemeinderat im April entsprechend beschließt, dann steht einer Verlängerung der derzeit sehr kurzen Rechtsabbiegespur der August-Hinrichs-Straße in Wiefelstede im Bereich der Kreuzung mit der Hauptstraße nichts mehr im Wege.

Der stets nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss (VA) empfahl, für diese Maßnahme der Bäckerei Müller & Egerer einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 30 000 Euro, zu gewähren. Im Zuge dieser Maßnahme soll auch gleich der derzeit sehr schmale Geh- und Radweg in dem Bereich auf 2,50 Meter verbreitert werden. Die Gesamtkosten werden derzeit auf 60 000 Euro geschätzt, die Hälfte will die Bäckerei übernehmen.

Müller & Egerer will bekanntlich ein Café im Kreuzungsbereich errichten – und hatte bei der Gemeinde einen Antrag auf 50-prozentige Kostenbeteiligung an der Verlängerung der Rechtsabbiegespur und der Verbreiterung der Nebenanlage gestellt. Genau in dem Bereich der August-Hinrichs-Straße soll später auch die Zu- und Ausfahrt zum Café erfolgen. Das Land will kein Geld zur Verfügung stellen, da es sich bei dem Bereich nach Einschätzung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr nicht um eine „Gefahrenstelle“ handelt.

Die Problematik im Kreuzungsbereich ist schon lange bekannt. Die recht kurze Rechtsabbiegespur, die ampeltechnisch zuerst Grün bekommt, kann von Autofahrern in der Grünphase oft nicht genutzt werden, weil andere Fahrzeuge vor ihnen, die links abbiegen wollen und später Grün bekommen, den Zugang zur Rechtsabbiegespur blockieren. Autofahrer versuchen dann oft, über den Geh- und Radweg an den stehenden Fahrzeugen vorbeizukommen, um noch bei Grün über die Kreuzung zu gelangen.

Die Bäckerei Müller & Egerer und die Gemeinde hatten für die Erarbeitung der Planungen bereits jeweils 2800 Euro gezahlt. Das Unternehmen hatte in seinem Antrag an die Gemeinde dargelegt, dass – sollte die Maßnahme nicht zeitgleich mit dem Bau des Cafés realisiert werden – dieser Bereich weiterhin ein Gefahrenpunkt nicht nur für die künftigen Kunden des Cafés, sondern vornehmlich auch für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer auf der viel zu schmalen Nebenanlage bliebe. Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen, der einen Tag nach der VA-Sitzung den Wiefelsteder Straßen- und Verkehrsausschuss über das Thema informierte, machte denn auch deutlich, dass die Mehrheit im VA das genauso gesehen hatte. Wie Siemen weiter erklärte, könnte die Maßnahme Ende des Jahres ebenso abgeschlossen sein wie der Bau des Cafés.

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