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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Kita und Feuerwehr gehen in Betrieb

29.12.2018

Wiefelstede Der dickste finanzielle Brocken, den die Gemeinde Wiefelstede 2019 zu stemmen haben wird, wird in Metjendorf entstehen: Dort wird in einem ersten Bauabschnitt die Grundschule erweitert, parallel soll mit dem Bau der direkt angrenzenden, neuen Zwei-Sporthalle begonnen werden. Wie Bürgermeister Jörg Pieper in einem Ausblick aufs neue Jahr erklärte, sollen der dafür zunächst notwendige Abriss der kleinen Turnhalle sowie die Baugrundvorbereitung für die neue Sporthalle in den Osterferien 2019 erfolgen, anschließend soll mit dem Bau begonnen werden.

Über 5 Milli0nen Euro

Mehr als fünf Millionen Euro werden die beiden Baumaßnahmen in 2019 und 2020 verschlingen, der Abriss der alten Sporthalle und der Bau der neuen werden vom Bund mit 1,12 Millionen Euro gefördert. Den Rest muss die Gemeinde selbst stemmen. „Wir hoffen, dass sowohl die Schulerweiterung als auch die neue Sporthalle nach den Sommerferien 2010 in Betrieb gehen können, erklärte Pieper. Fakt ist: Um die Förderung des Bundes zu erhalten, muss die Sporthalle im Jahr 2020 fertig werden. 70 Prozent der aufzuwendenden Gelder für beide Baumaßnahmen muss die Gemeinde bereits in 2019 aufbringen.

Vögel werden
erfasst

Wenig wird sich 2019 bezüglich des geplanten Bau- und Gewerbegebietes „Grote Placken“ am Ortsrand Wiefelstedes Richtung Oldenburg bewegen, sagte Pieper. Auf der rund 15 Hektar großen Fläche, deren Ausgestaltung das Ortsbild Wiefelstedes massiv verändern wird, ist zunächst ab Frühjahr eine so genannte avifaunistische Untersuchung notwendig, sagte der Bürgermeister. Dabei werden bis zum Sommer unter anderem alle dort vorkommenden Vogelarten erfasst. Erst ab Spätsommer könne das Planverfahren dann weitergeführt werden. Pieper rechnet derzeit mit der Ersterschließung des Plangebietes in 2020. Durch Flächentausch wurde es noch um eine weitere, 1,5 Hektar große Fläche entlang der Hauptstraße ergänzt, die vornehmlich der Regenrückhaltung dienen soll. An der Gesamtfläche des Wohn- und Gewerbegebietes ändere sich jedoch nichts.

Zunächst Ausgrabung

Auch die Realisierung des neuen Baugebietes hinter der Siedlung „Holtwiese“ in Borbeck Richtung Wiefelstede rückt näher. Der Auftrag für die dort zuvor notwendigen archäologischen Ausgrabungen soll im Frühjahr 2019 erteilt werden. Offen sei noch, wer die Ausgrabungen vornehmen soll, sagte der Bürgermeister. Sie sollen dann bereits im Frühjahr beginnen und voraussichtlich im Sommer beendet sein. Pieper hofft auf einen Satzungsbeschluss im Planverfahren noch vor den Sommerferien. Nach ersten Schätzungen könnten die Ausgrabungen bis zu 174 000 Euro kosten: Das wird sich auf den Grundstückspreis für Bauwillige auswirken. Pieper rechnet mit dem Beginn der Ersterschließung im Herbst 2019.

Rund 20 bauplätze

Etwas eher könnte nach Einschätzung Piepers die Ersterschließung des geplantes Baugebietes Heidkamp-Nord beginnen. Der Bürgermeister hofft da auf den Sommer 2019, 320 000 Euro sind im Haushalt 2019 dafür bereits veranschlagt. Zunächst jedoch muss der Gemeinderat der Planung für das Baugebiet seinen Segen geben. Rund 20 Baugrundstücke von 600 bis 700 Quadratmeter sollen angeboten werden.

Doppeleinweihung

Im April soll auch das neue Feuerwehrhaus in Gristede fertig sein. Kostenpunkt: 896 000 Euro. Da im Frühjahr zudem das neue Löschfahrzeug LF 10 für die Einheit Gristede kommen soll, wird es eine Doppeleinweihung geben, kündigt Pieper an. Ein Termin steht noch nicht fest. Zudem soll es in 2019 Gespräche der Gemeinde mit der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf über einen neuen Standort geben. Sie ist derzeit an der Metjendorfer Landstraße angesiedelt. Zunächst war geplant, sie an der Ofenerfelder Straße vor der neuen Kita „Lüttje Padd“ unterzubringen. Da die 3,7 Millionen Euro teure Kita, die nun verspätet am 4. März 2019 in Betrieb gehen und zunächst Platz für zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen bieten soll, durch eine ebenerdige Bauweise mehr Fläche als geplant benötigte, blieb dort für die Feuerwehr kein Platz mehr.

360 000 Euro für Planung und Grunderwerb stehen bereits im Haushalt 2019 bereit für eine weitere Kindertagesstätte in Wiefelstede. „Einen Standort gibt es jedoch noch nicht“, erklärte Pieper.

„Ständige Aufgabe“

Als eine „ständige Aufgabe“ für die Zukunft bezeichnete Pieper zudem die Erneuerung von Regenwasserkanal, Straßen und Straßenbeleuchtung in älteren Siedlungsgebieten. Das sind jene, die vor 1980 entstanden sind – wie der Bereich Blumenstraße/Rosenstraße in Wiefelstede. Dort werden 2019 in einem ersten von vier Bauabschnitten 651 000 Euro in die Hand genommen. Die Gemeinde habe bereits eine erste Bestandsaufnahme weiterer alter Siedlungsgebiete vorgenommen und dabei eine Gesamtstrecke von rund neun Kilometern für die Erneuerung von Kanal, Straße und Beleuchtung ausgemacht. Nach Schätzungen auf heutigem Kostenniveau kommen da Investitionen in Höhe von rund 13 Millionen Euro auf die Gemeinde zu.

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