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Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 4 Minuten.

Amira Mohamed Ali
Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken

NWZonline.de Region Ammerland Politik

Wo sollen sich keine Windräder drehen?

17.10.2019

Wiefelstede Dass ein möglicher Ausbau der Windenergie in Wiefelstede nicht unumstritten ist, zeigte einmal mehr die Ratssitzung Ende September. In der tauschten SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Weden und CDU-Ratsherr Jens Nacke zum Teil leidenschaftlich ihre Argument für und wider einer Erstellung einer Windpotenzialanalyse für die Gemeinde aus. Weden legt noch einmal die Beweggründe seiner Fraktion für eine Analyse dar.

„Auch wenn der SPD-Antrag auf Erstellung einer Windpotenzialstudie für die Gemeinde Wiefelstede nicht einstimmig auf den Weg gebracht wurde – wir freuen uns über die deutliche Zustimmung im Gemeinderat“, so Fraktionsvorsitzender Jörg Weden.

Respekt nötigt dem Kommunalpolitiker aber auch die Diskussion während der letzten Ratssitzung ab: „Obwohl unterschiedliche Positionen vertreten wurden, gab es ausschließlich zwar engagierte, aber dennoch sachliche (und faire) Wortbeiträge.“

Die Potenzialstudie ist der SPD-Fraktion deshalb so wichtig, weil damit „Tabuzonen“ ermittelt werden können, das heißt die Flächen in der Gemeinde ausgeschlossen werden können, die aus rechtlichen (oder anderen) Gründen nicht überplant werden dürfen. Außerdem wird auf dieser Grundlage geprüft werden können, ob gegebenenfalls Planungen in Anlehnung an vorhandene oder geplante Windparks möglich sind (selbst wenn diese in einer anderen Gemeinde liegen), so zum Beispiel die räumliche Nähe zum Rasteder Bebauungsplan 11 „Windenergie Wapeldorf/Heubült“ im Nordosten der Gemeinde. Auf diese Weise kann die „Verspargelung“ anderer Gebiete vermieden werden.

Unmissverständlich stellt die SPD-Fraktion klar, dass aus ihrer Sicht auch die Kommunen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten haben. Da bis Ende 2022 die letzten Kernkraftwerke Deutschlands vom Netz genommen werden müssen und auch die Kohleverstromung um rund ein Drittel reduziert werden muss, gibt es zu „Erneuerbaren Energien“ derzeit kaum eine Alternative um zukünftige Bedarfe auszugleichen.

„Nicht wegen Fridays for Future, sondern seit Jahren haben wir darauf hingewiesen: Wichtig ist uns besonders die Verantwortung für nachfolgende Generationen, deshalb unser Eintreten für die Energiewende. In unserer Region also in erster Linie die Nutzung von Wind und Sonne“, so Jörg Weden.

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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