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NWZonline.de Region Ammerland Politik

ÄRGER: „Wir zeigen ab sofort jeden an“

30.06.2006

FRIEDRICHSFEHN Das Privatgelände darf nicht betreten werden. Trotzdem halten sich dort ständig Leute auf und hinterlassen ihren Müll.

Von Carsten Bickschlag FRIEDRICHSFEHN - Auch wenn der See am Roter Steinweg in Friedrichsfehn bei sommerlichen Temperaturen für Badegäste und Sonnenanbeter verlockend ist, „das Betreten des Geländes ist verboten“, macht Ursula Weymann, Tauchspezialistin bei der Rettungshundestaffel Weser-Ems, deutlich. Es handele sich schließlich um ein Privatgelände, auf dem Unbefugte nichts zu suchen hätten. „Bei Zuwiderhandlung reagieren wir ab sofort mit einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch“, reagiert Roland Schroth, Bezirksleiter der Hundestaffel, erbost über eine Vielzahl „ungebetener Besucher“.

Die Hundestaffel hat gemeinsam mit der Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei Oldenburg vom Besitzer des Geländes – einer Insolvenzverwaltungsfirma in Stuttgart – ein Nutzungsrecht bekommen. Nur diese beiden Gruppen seien befugt, das Grundstück zu betreten.

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Besonders ärgerlich finden es die Mitglieder des ehrenamtlichen Vereins mit Sitz in Westerstede, dass trotz aller Warnungen und Verbote immer wieder „Gäste“ zur ehemaligen Sandkuhle Holt kommen, schwimmen und „jede Menge Dreck hinterlassen.“ Mehr noch: Verbotsschilder werden von Unbekannten abgerissen und Stacheldrahtzäune zerschnitten. Die angerichteten Schäden sowie die Entsorgung des Mülls gehen zu Lasten der 35 Hundeführer.

„Das werden wir nicht länger hinnehmen“, sagt Schroth, der gemeinsam mit seinen Vereinskollegen das Gelände und den See für die Hundeausbildung nutzt. Daher werde in Zukunft alles zur Anzeige gebracht, denn: 1. Am Roter Steinweg gilt ein absolutes Halteverbot, 2. Es dürfen sich keine unbefugten Personen auf dem Gelände aufhalten. „Wir werden das regelmäßig kontrollieren“, betont der Bezirksleiter. Es werde auch keine Verwarnung mehr ausgesprochen oder lange diskutiert. „Das Maß ist voll.“

Das Gewässer sei ohnehin lebensgefährlich, warnt Roland Schroth. Die besondere Gefahr: „Nach wenigen Metern geht der See bis zu zwölf Meter steil nach unten. Außerdem gibt es unterspülte Abbruchkanten. Wenn die wegsacken, zieht es den Schwimmer gnadenlos in die Tiefe.“

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