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NWZonline.de Region Ammerland Politik

Edewechter Dachdecker ist Vize-Mister-Handwerk

10.03.2017

München /Edewecht Es ist der Morgen danach, 9 Uhr. Tobias (Tobi) Gutmann klingt fröhlich, als die NWZ ihn am Donnerstag per Telefon in der Bayernmetropole München erreicht. „Mir geht es richtig gut“, sagt der 34-Jährige gleich nach der Begrüßung. Und das, obwohl er „nur“ Zweiter geworden ist.

Der Dachdecker aus Edewecht hat es am Mittwochabend auf der Handwerksmesse in München nicht geschafft, zum Mister Handwerk gewählt zu werden. Leon Pethke, ein 26-jähriger Kfz-Mechatroniker aus dem brandenburgischen Walsleben, darf nun ein Jahr lang den Ehrentitel tragen. Miss Handwerk ist Helena Reppin (23), Steinmetzin und Maurerin aus Lübeck.

„Mir ist nachher gesagt worden, dass die Entscheidung bei den Männern ganz knapp ausgefallen ist“, erzählt Tobi. „Ich bin aber überhaupt nicht traurig.“ Mit seiner Frau Lorena habe er schöne Tage in der Stadt und auf der Messe verbracht. „Außerdem war es toll, einmal so im Mittelpunkt zu stehen wie bei der Wahl.“

Und es war aufregend. Wie bei Wettbewerben dieser Art üblich, mussten sich die Kandidaten vor Publikum und Juroren in unterschiedlicher Kleidung präsentieren und Fragen beantworten. „Ich war ziemlich angespannt. Ich glaube, ich habe mir im Vorfeld viel zu viele Gedanken gemacht, was die wohl von mir wissen wollen. Schließlich wollte ich ja vernünftige Antworten geben.“ Befragt wurde er nach seinem Arbeitsalltag und nach seiner Fitness. „Ich hätte so gerne gesagt, dass Dachdecker kein öder, sondern ein cooler Beruf ist und dass sich eigentlich jeder einen Handwerker in der Familie wünscht.“ Doch diese Worte konnte er nicht mehr loswerden. „Der Auftritt war ganz schön schnell vorbei.“

Fußballfan Tobi ist voll des Lobes für seine Konkurrenten. „Wir haben uns super verstanden und hatten mega Spaß zusammen. Keiner hat sich divenhaft verhalten. Das gilt auch für die Mädels“, berichtet er. Dann lacht er: „Die saßen allerdings viel länger in der Maske und beim Friseur als wir Männer. Wir mussten ziemlich lange warten.“

Für den zweifachen Vater war bereits das Dabeisein ein großer Erfolg, wie er vor der Wahl in mehreren Gesprächen mit der Nordwest-Zeitung betonte. Im vergangenen Jahr hatte sich der 34-Jährige um ein Fotoshooting für den Handwerker-Kalender 2017 beworben und war genommen worden. Sein Bild zierte die Titelseite und den Monat Januar. Von den zwölf Männern und zwölf Frauen, die für den Kalender abgelichtet wurden, durften jeweils sechs zur Wahl antreten.

Und wie geht es für den Vize-Mister-Handwerk nun weiter? „An diesem Freitag bin ich wieder auf dem Bau.“

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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