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NWZonline.de Region Ammerland Politik

BUNDESTAGSWAHL: Zwischen Kabul und Kleefeld im Einsatz

02.09.2009

AMMERLAND Viele Hände sind es, die Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Kossendey an diesem Tag schüttelt, Dutzende – Dutzende wie an vielen anderen Tagen. Einladungen folgen zwischen Afghanistan, dem Horn von Afrika und seinem Heimatort Kleefeld, Veranstaltungen besuchen im Wahlkreis und der restlichen Republik, Reden halten im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin, bei Bundeswehr-Terminen, bei Jubiläen und Einweihungen, Gespräche führen im Bundeskanzleramt, bei Talkrunden, an Wahlkampfständen, und überall Menschen treffen, ihnen zuhören, Fragen beantworten, die eigene Positionen verdeutlichen und sich auch dem kritischen Urteil von Bürgerinnen und Bürgern stellen – das ist Alltag für den Kleefelder. „Dass sich der Kreis so schließen wird und ich als gebürtiger Berliner eines Tages Politik in Berlin mitgestalten kann, das habe ich mir nicht träumen lassen. Es war eine Verkettung glücklicher Umstände“, sagt der 61-Jährige, der sich – im

Wahlkampf 2009 – fast einen ganzen Tag lang von der NWZ begleiten ließ.

Vom Fußball zur Politik

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Erste Station Edewecht, Einweihung des 1. Niedersächsischen Erdwärmepfades bei der Firma Weber & Reil, mit Staatssekretär Thomas Kossendey als Schirmherrn: Heimspiel für den Kleefelder, der über den Fußball zur Politik kam. „In Oldenburg-Osternburg engagierte ich mich als Jugendlicher in der kirchlichen Jugendarbeit“, berichtet der Katholik. Einige andere Jugendliche, mit denen er damals aktiv war, seien in der Jungen Union gewesen, die auch eine Fußballmannschaft für die Oldenburger Betriebsportliga gestellt habe. Irgendwann habe man ihn, den begeisterten Freizeitfußballer, gefragt, ob er nicht mitkicken wolle. Er tat es. Bald besuchte Kossendey Versammlungen der JU und fand sich „relativ schnell in der Rolle eines Vorstandsmitglieds“ wieder. Politkarriere startet auf dem Fußballplatz.

„Klimaschutz und Energieeffizienz und die Bedeutung der erneuerbaren Energien für den Weltfrieden“ – das sind Aspekte in Kossendeys Rede bei der Einweihung des Erdwärmepfads. Vorher und nachher Händeschütteln.

Kleefelder unter sich

Der Staatssekretär trifft viele Bekannte, man ist per Du und tauscht sich über Alltägliches aus. Ein Nachbar Kossendeys hatte die Tage einen leichten Herzinfarkt erlitten, auch das ist Thema, als der Politiker beim Erdwärmepfad-Termin Bürger seines Heimatorts trifft. Zwei Tage zuvor hatte man sich noch in Berlin gesehen, die Kleefelder (Helfer der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Bauerschaft) waren zusammen mit der MS-Gruppe Ammerland als Besuchergruppe im Reichstag von MdB Kossendey empfangen worden. Wenig später ist der Politiker mit dem Kleefelder Klaus Groh, Vorsitzender des Ammerländer Kunstpfads, ins Gespräch vertieft. Es geht um Edewecht als Werftenstandort und darum, mittels einer Informationstafel daran hinzuweisen.

Nach Westerstede

Zweite Station Westerstede: Thomas Kossendey nimmt in der St. Petri-Kirche an der kirchlichen Trauung des CDU-Landtagsabgeordneten Ansgar Focke und seiner Frau Frederike, geb. Potthoff, teil. Die Braut war 2005 in die CDU eingetreten und hatte sich gleich in Kossendeys Wahlkampfteam engagiert. Viel Politprominenz ist da, darunter viele Landtagsabegeordnete. Nach der Trauung Händeschütteln, man freut sich, scherzt miteinander. Was nur einige wissen: MdB Kossendey wartet: Niedersachsens CDU-Landeschef David McAllister hatte sich vorgenommen, zwischen zwei Terminen zu kommen und dem Brautpaar unmittelbar nach der Trauung zu gratulieren. Der Kleefelder strahlt, als McAllister in der Hochzeitsgesellschaft vor der St. Petri-Kirche steht. Dritte Station Felde: Wahlkampftermin mit CDU-Landeschef McAllister bei der CDU-Mittelstandsvereinigung. Wirtschaftsthemen bestimmen die nächsten Stunden. Der letzte Termin, mit Parteifreunden, die in Oldenburg Bundestagswahlkampf betrieben, zum

Stadtfest zu gehen, wird aufgrund des regenerischen Wetters abgesagt. Morgen gibt es neue Termine.

Ein Spezial gibt es unterr NZWonline.de/

bundestagswahl

Diese Serie stellt die Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 28 vor.

Steckbrief: Thomas Kossendey

Thomas Kossendey (61) wurde 1948 in Berlin geboren und wuchs in Oldenburg auf. Sein Vater war Buchdruckermeister bei Stalling, seine Mutter arbeitete als Verkäuferin bei Leffers. Nach dem Abitur und dem Wehrdienst studierte Kossendey, der verheiratet ist und einen Sohn hat, Rechts- und Staatswissenschaften in Köln, Bonn und Münster. Nach der Referendarzeit in Oldenburg legte er 1979 sein 2. juristisches Staatsexamen ab. Seit 1980 war der Jurist im Allgemeinen Verwaltungsdienstes des Landes Niedersachsen tätig, zuletzt als Leiter des Ministerbüros im Kultusministerium von Werner Remmers.

In die CDU und gleichzeitig in deren Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) trat Kossendey 1971 ein. Von 1974 bis 1980 war der Kleefelder Vorsitzender des JU-Landesverbands Oldenburg. Kommunalpolitisch engagierte er sich in seiner Heimat Edewecht von 1981 bis 2001 als Ratsherr. Kurzfristig – als Nachrücker für ein verstorbenen Kreistagsmitglied – gehörte er im Oktober 1986 dem Ammerländer Kreistag an. Von 1993 bis 2003 leitete der Jurist als Vorsitzender den CDU-Kreisverband Ammerland. 1987 wurde der Kleefelder erstmals in den Bundestag gewählt und gehört ihm seitdem ununterbrochen an. Von 1987 bis 2006 war er Mitglied des Verteidigungsausschusses, ab 1998 deren stellvertretender Vorsitzender. Seit 2006 ist Kossendey Vorsitzender der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe.

Im Oktober 2006 wurde der Jurist zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium ernannt. Außerdem engagiert er sich als Vorsitzender für den Verein „Bundeswehr hilft Kindern in der 3. Welt“.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Dienst hat in den Streitkräften strategische Bedeutung. Die Bundeswehr muss ein attraktiver Arbeitgeber bleiben und gleichzeitig die Berufszufriedenheit derjenigen im Blick haben, die Dienst leisten.“

„Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit unserer Energiequellen sind Fragen der Vernunft, des Friedens und der Verantwortung gegenüber späteren Generationen.“

„Schon bald wird sich auch die Infrastruktur Edewechts verändern, weil es immer mehr Ältere gibt. Einrichtungen für Kinder und Jugendliche werden vermehrt zu Einrichtungen für Senioren.“

Thomas Kossendey,

Parlamentarischer Staatssekretär und Bundestagskandidat für den Wahlkreis 28

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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