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Lieblingsorte in der Gemeinde Apen Schimpanse als Wegweiser zum Augustfehner Bahnhof

Hildburg Lohmüller
Neuer Blickfang am Eingang zum Eisenhüttengelände: Auf der Mauer thront nun ein Schimpanse. Darüber freuten sich (von links) Dieter Börjes mit Madleen, Künstler Jörg Ridderbusch, der Augustfehner Bezirksvorsteher August Fittje, Apens Bürgermeister Matthias Huber und Jan Willjes von der LzO.

Neuer Blickfang am Eingang zum Eisenhüttengelände: Auf der Mauer thront nun ein Schimpanse. Darüber freuten sich (von links) Dieter Börjes mit Madleen, Künstler Jörg Ridderbusch, der Augustfehner Bezirksvorsteher August Fittje, Apens Bürgermeister Matthias Huber und Jan Willjes von der LzO.

Hildburg Lohmüller

Augustfehn - Er ist ein Blickfang: Auf einer Mauer am Eingang des Eisenhüttenplatzes an der Bahnhofstraße thront nun auf einem Koffer ein Schimpanse. Keck schaut er drein, trägt einen Fingerring sowie eine farbenfrohe Weste und hält in der einen Hand einen Schirm, in der anderen eine Banane. „Der Affe kann nicht sagen, wo er herkommt und wo er hin will – er ist ein Freigeist und begrüßt die Gäste am Eingangstor in den Ort Augustfehn“, erläutert der Oldenburger Jörg Ridderbusch. Enthüllt wurde die Skulptur nun durch den Künstler, der dabei von Unternehmer Dieter Börjes und der fünfjährigen Madleen unterstützt wurde.

Werbung für Apen

Apens Bürgermeister Matthias Huber begrüßte zu dieser Einweihung eines weiteren Aper Lieblingsortes zahlreiche Gäste aus Vereinen und Politik: „Wir haben Mut bewiesen und mit dem Verkehrsverein die Lieblingsorte der Bevölkerung mit besonderen Skulpturen bestückt. Sie sind eine große Werbung für Apen.“

15 Lieblingsplätze wurden bereits mit Kunstwerken ausgestattet, die allesamt der Oldenburger Jörg Ridderbusch schuf. Mit einer weiteren Skulptur – dem Schimpansen auf der Mauer – wird nun die Aktion Aper Lieblingsorte beendet. „Das Abschlussprojekt wurde üppig gefördert, vielen Dank der LzO-Stiftung und dem Eisenhütten-Verein für die großzügigen Spenden und auch weiteren Sponsoren“, so Bürgermeister Huber. Bei seinem letzten Kunstwerk für die Lieblingsorte habe Jörg Ridderbusch auf einen Teil seines Honorars verzichtet und somit selbst einen Beitrag zum Gelingen des Projekts geleistet.

Bananen für alle

„Die Skulptur macht eine tolle Figur an diesem Standort in der Nähe des Bahnhofs“, meinte auch Dieter Börjes, und von den Gästen gab es ebenfalls viel Beifall für den Affen auf dem Koffer. Als Überraschung hatten die Vertreter der Gemeindeverwaltung allen Gästen Bananen zur Einweihung der Skulptur mitgebracht.

Wie Jörg Ridderbusch erläuterte, habe er etwa 200 Stunden für die Herstellung des Affen auf dem Koffer – beides ist aus verzinktem Eisen – investiert. Das gesamte Kunstwerk ist 1,40 Meter groß und wiegt 120 Kilogramm, davon bringt der Affe 90 Kilogramm auf die Waage. Nicht nur das Eisenhüttengelände und seine Nähe zum Bahnhof werden mit der neuen Skulptur als Aper Lieblingsort betont, sondern Ridderbusch schuf für das über die Dorfentwicklung geförderte Projekt für 15 weitere Plätze im Gemeindegebiet besondere Kunstwerke. So gibt es den Aper Ritter am Rathausmarkt in Apen, eine Katze auf Spatzenjagd bei der Schutzhütte Apermarsch, eine Blumenwand am Landschaftsfenster in Tange, eine Fischbank bei der Heeren-Wehren-Brücke und einen Baum der Vergänglichkeit an der Plaggenhütte Nordloh.

Bei der Bokeler Brücke kann man tanzende Schafe bewundern, Odins Eiche am Drakamp in Godensholt, einen Eichenkönig in Klauhörn, eine Weltkugel in Augustfehn, und auf Sportsfreunde „trifft“ man am Untersten Weg. Zu den Kunstwerken an der Lieblingsorten gehören ferner eine Schilfbank an der Alten Staaßenbrücke, die Aper Blau-Ralle an der Aussichtsplattform Aperberg, Reiher und Froschkönig an der Aussichtsplattform in Holtgast, ein Hund in der Badewanne beim Freibad Hengstforde und Mehlsäcke an der Hengstforder Mühle.

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