Mit Müll beschäftigten sich die Kinder des Horts Sonnenstrahl in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Familienzentrum Rostrup in der ersten Woche der Herbstferien. Sie lernten, wie der Müll getrennt und recycelt wird und erfuhren, dass, eine Milchverpackung 400 Jahre zum Zersetzen braucht. Im Rostruper Wald wanderten die Kinder mit Begeisterung durch den Hochnebel und fanden allerhand Weggeworfenes – Schuhe, Kissen und natürlich jede Menge Plastikflaschen und Dosen. „Das Gesammelte wurde anschließend mit Staunen betrachtet und führte zum Vertiefen des Gesprächs und der Reflexion der Kinder“, berichtet Juri Haake. Außerdem konnten sich die Kinder künstlerisch mit dem Müll auseinandersetzen: sie stellten unter Anderem Fantasiefiguren, Roboter und Leuchttürme her. Höhepunkt der Projektwoche war der Besuch der Mülldeponie Mansie, wo Abfallberaterin Ariane Weltzien vom Landkreis Ammerland den Verwertungsprozess erklärte. Ein Aufstieg auf den höchsten Berg im Ammerland durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.
Der Wissenschaftliche Dachverband Osteologie (DVO) hat dem Reha-Zentrum am Meer jetzt erneut das Zertifikat „Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO“ verliehen. „Diese besondere Auszeichnung erhalten nur Einrichtungen, die in besonderer Weise eine definierte Kompetenz und nachgeprüfte Qualität in der Prävention und Versorgung osteologischer Krankheiten vorhalten“, erklärt Dr. Norbert Hemken, Kurdirektor und Geschäftsführer des Reha-Zentrums. „Es gibt nur noch zwei andere Kliniken in Nordwestdeutschland, die dieses Zertifikat erlangt haben“. Vor fünf Jahren wurde die Klinik erstmals zertifiziert, jetzt stand die Re-Zertifizierung an. „Da wir sehr viele Patienten zugewiesen bekommen, die gerade einen Knochenbruch erlitten haben, finden wir es wichtig, dazu beizutragen, dass zukünftig weitere Knochenbrüche vermieden werden“, so Dr. Günter Dietz, Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums. „Uns steht hier ein komplettes Therapieangebot mit sehr vielen Maßnahmen im Bereich Physiotherapie, Ernährung und Medikation zur Verfügung, das wir nutzen, um möglichst schon den ersten Knochenbruch zu vermeiden.“
