Ammerland - Die Aktivisten des Bündnisses „Moor bleibt Moor“, die seit zwei Wochen in Garnholt gegen den geplanten Bau der A20 protestieren, wollen solange im Protestcamp bleiben, bis die Planung der sogenannten Küstenautobahn auf Eis gelegt wird. Das teilte Mischa Lauterbach, ein Sprecher der Aktivisten, jetzt mit.
Wie berichtet, hatte der Landkreis Ammerland angekündigt, das Camp, das mit Erlaubnis eines Landwirts auf einer Weide in Garnholt errichtet worden war, aus baurechtlichen Gründen verbieten zu wollen.
Ein Vorgehen, gegen das sich das Bündnis nun juristisch wehrt, so Mischa Lauterbach. „Wir sind unbequem – und dem Landkreis Ammerland deswegen ein Dorn im Auge. Es wird versucht, die Mahnwache und das Protestcamp wegen angeblicher baurechtlicher Verstöße zu verbieten.
Politische Differenzen sollen hier auf dem juristischen Weg ausgetragen werden. Doch so einfach werden wir uns nicht vertreiben lassen. Schließlich steht unsere Zukunft auf dem Spiel“, sagte Mischa Lauterbach. Parallel laufen, so Lauterbach, die Vorbereitungen für eine Großdemonstration, die für Samstag, 5. Juni, geplant sind.
Wie berichtet, wird eine Sternfahrt ausgerichtet, an deren Planung und Ausführung sich neben dem Bündnis „Moor bleibt Moor“ auch Mitglieder verschiedener Naturschutzverbände beteiligen. Die Initiatoren hoffen auf zahlreiche Teilnehmer, die unter dem Motto „Verkehrswende jetzt – Autobahnbau stoppen“ mitradeln.
Die Endkundgebung mit verschiedenen Reden und musikalischem Programm soll um 12.30 Uhr auf Gut Hahn stattfinden. Weitere Informationen zu Strecken, Treffpunkten, Startzeiten und Hygienekonzept finden Interessierte im Internet unter:
