Apen - Zwei Bühnen und die mit 30 Metern „längste Theke in Apen“ – für ein Punkrock-Festival sind das schonmal gute Voraussetzungen. Für das Organisationsteam des Apen Air um Antje Heydegger gab es aber auch darüber hinaus eine Menge Lob: „Es ist gut organisiert, großräumig, saubere Sanitäranlagen. Man kann wirklich alles nur loben und jedem wärmstens weiterempfehlen.“ Michael war mit einer Clique aus Leer angereist und am Samstag zum ersten Mal beim Apen Air. „Das war nicht abgesprochen“, freute sich Antje Heydegger über das viele Lob und das tolle Wetter, das dieses Jahr ebenfalls mitspielte.
Zum siebten Mal hatte sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche am Lonnenweg in Apen in ein großes Festival-Gelände verwandelt. 60 Männer und Frauen haben sich im Vorfeld und am Samstag darum gekümmert, dass die Besucher und die 15 Bands alles Nötige vorfinden. Es sind Freunde, Bekannte und Verwandte, Mitarbeiter des DRK und ein Sicherheits-Team, das extra geschult auch bei Belästigungen und Diskriminierungen einschreitet. „Wir wollen, dass sich jeder Besucher und jede Besucherin auf unserem Festival wohlfühlt und unbeschwert feiern kann“, so Antje Heydegger.
Ob Punk oder nicht, gefeiert haben am Samstag alle Besucher. In diesem Jahr hat sich der Aufbau der Veranstaltungsfläche etwas verändert. „Der Lageplan wurde gewissermaßen um 180° gedreht“, erklärt Frau Heydegger. „Der Untergrund, wo jetzt die Autos der Teilnehmer und Helfer abgestellt werden, ist fester und dafür besser geeignet.“
Da das Areal, Eigentum von Schweer Meyer und an einen Landwirt verpachtet, bereits am Freitag hergerichtet war, hatten sich die Organisatoren entschlossen, bereits am Freitag zum „Burgfest“ einzuladen – der Vorläufer des Apen Air erfuhr so eine Neuauflage. Zur Musik einer Cover-Band, die bekannte Rock- und Pop-Stücke präsentierte, wurde gefeiert und getanzt. „Mit dem Verlauf waren wir insgesamt zufrieden und können uns vorstellen, es auch im kommenden Jahr wieder zu machen“, so eine entspannte Antje Heydegger.
