Es war eine Premiere: Der Förderverein des DRK-Kindergartens an der Fröbelstraße hatte unter dem Motto „Alles was rollt!“ zur ersten Fahrradbörse eingeladen. „Mit der Türöffnung kamen die Leute und haben auch gekauft“, erzählt Jana Voß vom Organisationsteam. Über Mittag sei dann die Resonanz eher verhalten gewesen. Die ursprüngliche Idee zu einer solchen Börse habe Natali Wilhelm ins Spiel gebracht, und die organisatorische Abwicklung habe in Händen von Michael Bautor – beide vom Förderverein – gelegen.

Vorrangig wolle man mit einer solchen Börse auch den Austausch mit anderen Eltern vertiefen und Erfahrungen sammeln. „Viele Räder, Kinderwagen, Bobbycars, Roller oder Skateboards sind recht wenig gebraucht und daher fast wie neu“, erklärt Nadine Sturm vom Organisationsteam. „Bis zur nächsten Börse werden wir Veränderungen und weitere Ideen einbauen, um die Börse attraktiver zu gestalten und ein breiteres Publikum anzusprechen“, so Nadine Sturm weiter. Dazu habe sich das engagierte Team bereits erste Gedanken gemacht. Von dem Verkaufserlös flossen zehn Prozent an den Förderverein.

Den Westersteder Familienbetrieb Klarmann Bewässerungstechnik GmbH und die Klarmann Bau- und Landmaschinen GmbH haben jetzt 13 Vertreter aus dem Wirtschaftsausschuss, dem Wirtschaftsforum und der Stadtverwaltung Westerstede besucht. Betriebsinhaber Dirk Klarmann erläuterte beim Rundgang durch die beiden Produktionsstandorte in Lindern und Ocholt die bereits in den 1940er Jahren beginnende Firmenentwicklung von einer Schmiedewerkstatt bis hin zu den heutigen Geschäftsfeldern.

Das Unternehmen arbeitet mit den Schwerpunkten Handel- und Reparatur von Bau- und Landmaschinen sowie Herstellung und Reparatur von Bewässerungs- und Düngerdosiertechniken.

Die Entwicklung des Betriebes sei ein interessantes Beispiel für einen Familienbetrieb, der durch viele Innovationen und zukunftsweisende Entscheidungen zum international agierenden Unternehmen gewachsen sei, erklärte Ausschussvorsitzender Jürgen Drieling. Ziel der Betriebsbesichtigungen sei es, neben den Informationen zu den wirtschaftlichen Entwicklungen der Betriebe auch Eindrücke, Anregungen und Wünsche der heimischen Wirtschaft zu erhalten, die dann diskutiert werden können.

Viele ähnliche positive Eindrücke konnten sich die Vertreter auch beim zuvor besichtigten Betrieb Auto-Siemer in Ocholt sammeln. Silvia Siemer erläuterte die rasche Entwicklung ihres Betriebes. Angefangen habe alles in der landwirtschaftlichen Scheune mit einer kleinen Fahrzeugaufbereitung, 2012 habe man ein Werkstattgebäude neu errichtet und betreibe zusätzlich erfolgreich eine Kfz-Meisterwerkstatt.

Diese Entwicklung eines ländlich gelegenen Betriebes sei nicht einfach gewesen, so Siemer, das gute Miteinander von Betrieb, Fachbehörden und Wirtschaftsförderung im Rahmen der Umsetzung habe jedoch maßgeblich dazu beigetragen.

Auf Einladung des Westersteder Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald sind 42 Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zu Besuch im Bundestag gewesen. „Wir wollen ein Dankeschön an die engagierten Flüchtlingshelfer im Wahlkreis senden. Deshalb haben wir diesmal in erster Linie Flüchtlingshelferinnen und -helfer angesprochen“, so Meiwald.

Von den Teilnehmern engagieren sich viele ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe ihrer jeweiligen Gemeinde. Zwischen den Flüchtlingshelfern ergaben sich so zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch, heißt es in einer Mitteilung zum Besuch in Berlin. Dazu gesellten sich Mitglieder des Bürgerbusvereins aus Westerstede und eine Gruppe von Teilnehmern eines Integrationskurses aus Oldenburg, für die ein Besuch des Bundestages der Höhepunkt ihres Kurses darstellte. Auf der Besuchertribüne des Bundestages erlebten die Gäste aus dem Ammerland eine angeregte Debatte um einen Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen zum Völkermord an den Armeniern. Anschließend trafen sich die Teilnehmer mit Meiwald zum Austausch. Die Flüchtlingsproblematik war auch das Hauptgesprächsthema bei diesem Treffen.

Weitere Programmpunkte waren ein Besuch der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, des Museums Europäischer Kulturen und des Bahnhofs Friedrichstraße.