Rastede - Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in Afghanistan und anderen Herkunftsgebieten erwartet die Gemeinde Rastede vermehrt Flüchtlinge. In nächster Zeit würden Ortskräfte aus Afghanistan erwartet, also Personen, die für die Bundeswehr oder deutsche Institutionen in Afghanistan gearbeitet haben, schreibt die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung.
Eibe Chance geben
Aus diesem aktuellen Anlass suchen die Flüchtlingshelfer dringend Verstärkung. „Um diesen Menschen eine Chance zu geben, sich in unserer Gemeinde zurechtzufinden und wohlzufühlen, suchen wir ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich um unsere neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern“, erklärt Bürgermeister Lars Krause. Die Betreuung werde vielleicht dadurch erleichtert, dass die Ortskräfte Deutsch oder Englisch sprechen und eine Verständigung darum leichter sein werde.
Großes Engagement
Seit 2015 leisten die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in der Gemeinde Rastede bei der Aufnahme von geflüchteten Menschen herausragende Arbeit, heißt es weiter in der Mitteilung. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hätten wesentlich dazu beigetragen, dass die Integration der geflüchteten Menschen ohne nennenswerte Probleme gelungen sei. „Dieses große Engagement hat auch mit dazu geführt, dass die Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Rastede von vielen offiziellen Stellen gelobt und oftmals auch als Vorzeigeprojekt genannt wurde“, betont der Bürgermeister.
Helfende Hände gesucht
Die Gemeinde Rastede sucht engagierte Helferinnen und Helfer, die diesen Menschen, die aus Angst um ihr Leben ihr Heimatland verlassen haben, zu Beginn ihres Aufenthaltes in Rastede eine helfende Hand reichen. „Wir haben in unserer Gemeinde eine außergewöhnlich hohe Bereitschaft in der Bevölkerung, sich auf vielfältige Weise im Ehrenamt zu engagieren.
Die Koordinatorin
Deshalb bin ich überzeugt, dass wir diese Situation meistern werden, um die notwendige Flüchtlingshilfe auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten“, so Krause. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt bei der Koordinatorin Marlies Felber unter Tel. 04402/81118 melden.
