Rastede - Die Unabhängige Wählergemeinschaft Rastede spricht sich für einen Erhalt des Gemeindearchivs in Rastede aus. „Wir hoffen, dass eine Möglichkeit gefunden wird, das Archiv in Rastede zu halten, um es den interessierten Bürgern zur Verfügung zu stellen“, schreibt UWG-Ratsmitglied Dirk Bakenhus in einer Pressemitteilung. Es würden allerdings Räumlichkeiten benötigt, die sich zur Lagerung und Ausstellung eignen. Eine weitere Lagerung der Unterlagen und Objekte in den Räumen des Palais sei, gerade im Keller und im oberen Stockwerk, zu den jetzigen Bedingungen, durch das schlechte Raumklima und dadurch entstehenden Schimmel nicht möglich, so Bakenhus.

Rückblick: Die Gemeindeverwaltung hatte der Politik vorgeschlagen, das Archiv aufzulösen und nach Oldenburg auszulagern. Eine Entscheidung war im Juni im Kultur- und Sportausschuss, in dem die UWG nicht vertreten ist, vertagt worden. Die Verwaltung soll nun Alternativen zu einer Auflösung prüfen. Neben geeigneten Räumlichkeiten sei aber auch „eine Unterstützung durch uns Rasteder“ nötig, meint die UWG. Viele Jahre habe Margarethe Pauly diese Aufgabe vorbildlich und mit viel Einsatz ausgefüllt.

Im Zusammenhang mit dem Palais hofft die UWG, dass die von der Politik geforderten Gespräche mit dem Kunst- und Kulturkreis zu einem für alle Seiten positiven Ergebnis führen, so dass nach der dringend nötigen Renovierung des Gebäudes ein umfassendes Nutzungskonzept entsteht. „Dort sollten sich alle Stärken bündeln, auch zum Beispiel mit Theater Orlando und anderen“, so Bakenhus. Hier könne ein Ort für alle Rasteder entstehen.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede