Rastede - Wegen eines Gaslecks mussten in Rastede am Montagnachmittag etwa 20 Anwohner im Bereich der Graf-von-Galen-Straße und des Wohngebietes Am Hankhauser Busch ihre Häuser verlassen. Nach Angaben der Polizei hatte ein Baggerführer bei Arbeiten im Bereich der Zuwegung ins Neubaugebiet „Im Göhlen“ den Gasaustritt verursacht. Die Polizei sprach gegenüber unserer Redaktion von einem „massiven Austritt von Gas“. Rastedes Ortsbrandmeister Christian Ammermann sagte, der Gasgeruch sei in einem größeren Umfeld wahrnehmbar gewesen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr. Die Freiwillige Feuerwehr Rastede rückte zuerst aus, die Einheit Loy-Barghorn wurde dann zur Verstärkung alarmiert. Insgesamt waren gut 20 Einsatzkräfte vor Ort. Zusammen mit der Polizei evakuierten sie die umliegenden Wohnhäuser in einem Radius von etwa 100 Metern um das Gasleck. Auch mit Hilfe von Lautsprecherdurchsagen wurden die Bewohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Das Gasleck konnte durch Mitarbeiter des Energieversorgers EWE dann schnell wieder geschlossen werden. Bereits nach etwa 15 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede