Rastede/Hankhausen - /Rote Nasen, bunte Mützen und ein freches Grinsen: Seit 2017 werden im Evangelischen Bildungshaus Clowns ausgebildet. Inzwischen haben bereits vierzig Frauen und Männer an so einem Seminar teilgenommen.

Heike Scharf, die Initiatorin der einjährigen Fortbildung, lud jetzt erstmalig zu einem Clownstreffen nach Hankhausen ein. 18 Personen, die aus dem Ammerland, Oldenburg und Ostfriesland anreisten, verbrachten ein Wochenende mit den Clownskolleginnen und -kollegen.

„Mir war es wichtig, dass wir hier, neben dem Wiedersehen der ehemaligen Teilnehmer, auch ein Forum der Begegnung und des Austausches entwickeln, denn die meisten Clowns, die ihrem Hobby mehr oder weniger intensiv nachgehen, brauchen ab und zu neue Anregungen und Mitstreiter für Auftrittsideen“, so Heike Scharf, die auch Dozentin im Evangelischen Bildungshaus ist.

Zusammen mit ihrem Kollegen Uwe Fischer von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung, entwickelten beide ein Programm mit Möglichkeiten, die eigene Clownsfigur zu zeigen, Rückmeldungen von den anderen Clowns zu erhalten und Verabredungen für gemeinsame Aktivitäten zu entfalten. So entstand beispielsweise die Idee, Naturschutz- und Umweltthemen auf clownsspezifische Weise umzusetzen.

Für viele war es das erste Seminar seit Ausbruch der Pandemie. „Das Lachen, die Fröhlichkeit und die Begegnung mit den andern Clowns, haben mir wirklich gut getan“, sagte „Pavel Buntspecht“, mit bürgerlichem Namen Norbert Stieglitz aus Friesland.

Auch die Abstands- und Hygienevorschriften für Tagungshäuser konnten die Laune der Clowns nicht trüben. Für ein Treffen im nächsten Jahr sind bereits Anmeldungen eingegangen.