Rastede - Fünf Monate nach ihrem bisher letzten Pflichtspiel wollen die die Rugbyspieler der Northern Lions wieder angreifen. Nachdem die ersten beiden Partien bei Union 60 Bremen und gegen den SV Bethen ausgefallen waren, erwartet die Spielgemeinschaft des FC Rastede und des SC Varel in der Verbandsliga-Rückrunde nun den Osnabrücker RFC. Gespielt wird an diesem Samstag um 14 Uhr auf der Sportanlage am Köttersweg in Rastede.
Lange Pause
Wo das eigene Team leistungstechnisch steht, können Spielertrainer Dirk und Erik Ludewig nicht so richtig einschätzen. Das Training in der Winterpause war aufgrund der Pandemie nur unregelmäßig möglich. In der Vorbereitung war vor allem viel Fantasie gefordert, um die Mannschaft im Trainingsbetrieb bei Laune zu halten. Wegen der erhöhten Risiken beim Hallensport und der dort ohnehin eingeschränkten sportlichen Möglichkeiten, verzichteten die Rugbyspieler fast vollständig auf die Hallennutzung. Die Zahl der Abgänge hielt sich bei den Lions dennoch in Grenzen. „Allerdings fehlen aktuell die Neueinsteiger, da Pandemie und Kontaktsport bei vielen Interessierten als Widerspruch angesehen wird“, weiß Hans-Hermann Ammermann, der Teammanager der Lions.
Die Verbandsliga
Mut machen sollte den Lions die starke Hinrunde. Mit vier Siegen in vier Partien setzten sich die Ammerländer und Friesländer an die Spitze der Verbandsliga. Bekannt sind der SV Bethen (Crusaders Cloppenburg) und Union 60 Bremen. Neu hinzugekommen ist in der Rückrunde der nächste Kontrahent, der RFC Osnabrück. Trotzdem wollen die Lions dem spielstarken Gegner am Samstag Paroli bieten und das Spiel möglichst erfolgreich gestalten. Auch die neu hinzugewonnenen Spieler sollen zum Einsatz kommen, damit sie sich in das Spielsystem integrieren können.
Der Gegner
Der nächste Kontrahent, der Osnabrücker RFC, hat eine Partie ausgetragen. Ende März setzten sich die Osnabrücker mit 41:0 gegen Bethen durch.
Die Jugend
Die Jugendabteilung des FC Rastede hat die Pandemie bisher gut überstanden. „Es gab kaum Abgänge. Eher im Gegenteil – wir konnten eigene neue Spieler gewinnen“, freut sich Ammermann. In der Region stellte sich diese Entwicklung allerdings nicht bei anderen Mannschaften ein. So konnten die U10- und die U12-Mannschaft der Löwen aufgrund fehlender Gegner nur wenige Testspiele austragen. Gegen Teams aus Bremen, Varel, Werlte, Cloppenburg und Schiffdorf zeigten die Rasteder aber gute Leistungen.
