Rastede - Die Turnhalle an der Wilhelmstraße in Rastede erhält eine neue Heizungsanlage. Die entsprechende Auftragsvergabe hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Rastede kürzlich beschlossen. Der Austausch erfolgt in den Sommerferien und kostet knapp 41 000 Euro, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Eine Firma aus Rastede wird mit den Arbeiten betraut.
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte ein Schaden an der Verteilungsleitung der Heizungsanlage dafür gesorgt, dass die Turnhalle an der Wilhelmstraße mehrere Wochen gesperrt werden musste. Damals wurden neue Leitungen zwischen dem Heizkessel und den Heizkörpern verlegt.
Nun wird also die Heizzentrale erneuert. „Kessel und Steuerungstechnik sind 28 Jahre alt und in einem sanierungsbedürftigen Zustand“, erläutert Arnd Witte vom Fachbereich Gebäudewirtschaft und Liegenschaften der Gemeinde.
„Die neue Anlage wurde so gewählt, dass sie auch im Falle einer späteren Sanierung der Turnhalle weiter genutzt werden kann“, so Witte weiter. Sollte es nämlich zu einer umfassenden Sanierung der Halle kommen, würde dabei voraussichtlich auch das Heizsystem von einem Warmluftgebläse auf mehrere Deckenstrahlplatten umgestellt.
Die Turnhalle an der Wilhelmstraße blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Sie war 1911 eingeweiht worden. Nachdem der VfL Rastede anfangs im Saal des „Hof von Oldenburg“ geturnt hatte, reichte der Platz dort aufgrund steigender Mitgliederzahlen und Neugründungen von Abteilungen nicht mehr aus. Deshalb fasste der Verein den Beschluss, eine eigene Halle zu bauen. Einer Festschrift ist zu entnehmen, dass die Halle dem Turnbetrieb starken Aufschwung gab.
