Rastede - Mit einem Betrag von 10 000 Euro pro Jahr sollte der Rasteder Stadtteiltreff „MitEinAnder“ von der Gemeinde Rastede gefördert werden. Dieser Auffassung ist die Freie Fraktion Rastede und hat einen entsprechenden Antrag bei Bürgermeister Lars Krause gestellt. Bislang seien seitens der Gemeinde noch keine Mittel zur Verfügung gestellt worden, schreibt Rainer Zörgiebel von der Freien Fraktion.
Das „MitEinAnder“ wird seit sechs Jahren von der Kreisvolkshochschule Ammerland betrieben. Der Treff steht allen Bewohnern des Rasteder Dichterviertels offen. Eine Sozialpädagogin organisiert vor Ort Freizeit- und Bildungsaktivitäten und wird dabei von Ehrenamtlichen unterstützt. Neben Angeboten für Kinder wurde dort ein Deutschkurs für Frauen angeboten. Im ehemaligen Waschhaus wurde eine kleine Werkstatt entwickelt.
Finanziert wird das „MitEinAnder“ aus Mitteln Dritter, heißt es im Antrag. Aktuell finanziert sich das „MitEinAnder“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Immer wieder werden für Aktionen auch weitere Mittel eingeworben – so z. B. bei der LzO-Stiftung, dem Fonds „MittenDrin“ oder auch im Rahmen des BMBF-Programms „Kultur macht stark“.
Der Antrag wurde am Dienstag im Verwaltungsausschuss vorgestellt und soll nun in einer der nächsten Sitzungen des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses beraten werden.
