Rastede/Wiefelstede - Das Deutsche Rote Kreuz öffnet die Speisekammer in Rastede wieder. Dabei werden große Vorsichtsmaßnahmen, Sicherheitsabstände, Maskenzwang und Hygienemaßnahmen gelten, sagt Sabine Aden, Landes- und Kreisleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim DRK. Knapp 300 bedürftige Familien aus den Gemeinden Rastede und Wiefelstede werden von der Speisekammer in Rastede versorgt. Rund zwei Monate war die Einrichtung wegen der Corona-Pandemie geschlossen.
Pro Familie darf vorerst nur eine Person das Gelände an der Raiffeisenstraße 204 betreten. Damit die Hygiene- und Abstandsmaßnahmen eingehalten werden können, wurde das Areal bereits entsprechend präpariert. „Wir haben alles gekennzeichnet und mit Flatterband ein Einbahnstraßensystem eingerichtet“, erläutert Sabine Aden. Auch einige Sperrgitter seien aufgestellt worden.
Weil der Zeitaufwand größer ist, öffnet die Speisekammer des Roten Kreuzes vorübergehend zusätzlich zum Freitag auch am Donnerstag. Die Empfänger der Lebensmittel wurden zudem in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Zuteilung richtet sich nach der Nummer auf den Ausweisen, über die alle Bedürftigen verfügen. Welche der vorbereiteten Lebensmittelkisten jemand erhält, hängt von der Farbe des Ausweises ab. Wer kein Schweinefleisch isst, hat einen roten Ausweis, alle anderen einen weißen.
An diesem Donnerstag, 14. Mai, öffnet die Ausgabe ab 10.30 Uhr für Gruppe 5 und ab 11.30 Uhr für Gruppe 6. Am Freitag, 15. Mai, folgen die Gruppen 1 bis 4 ab 9.30 Uhr, 11 Uhr, 12.30 Uhr beziehungsweise 14 Uhr. Um die Zahl der Personen auf dem Gelände weiter zu begrenzen, bleibt während der Öffnungszeiten der Speisekammer die Kleiderkammer geschlossen.
Zur Verstärkung des ehrenamtlichen Helferteams sucht das DRK im Übrigen noch Fahrer. Jüngere Helfer, die bei der Ausgabe der Lebensmittel unterstützen möchten, werden ebenfalls gesucht.
