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Reaktivierung des Personennahverkehrs von Ocholt nach Cloppenburg Hat alte Bahnstrecke eine Zukunft?

Der Bahnhof in Ocholt: Jetzt ist im Gespräch, auch die alte Bahnstrecke in Richtung Cloppenburg wieder für den Personennahverkehr auszubauen.

Der Bahnhof in Ocholt: Jetzt ist im Gespräch, auch die alte Bahnstrecke in Richtung Cloppenburg wieder für den Personennahverkehr auszubauen.

Kerstin Schumann

Ocholt - Die Museumseisenbahn Ammerland-Barßel-Saterland ist zwischen Ocholt und Sedelsberg häufig unterwegs. Wieder ins Gespräch gekommen ist auf Cloppenburger Seite nun die Reaktivierung der alten Bahnstrecke von Ocholt nach Cloppenburg. Allerdings wird das noch eingehend geprüft – hinsichtlich Kosten und möglichem Nutzen. Dazu hatte der Landkreis Cloppenburg im ersten Schritt beim Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb der TU Braunschweig eine technische Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Danach wurden für die Wiederherstellung der Gesamtstrecke Kosten in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro ermittelt. In der Diskussion ist aber sowohl die Reaktivierung der gesamten Strecke als auch der Teilstrecken Ocholt-Sedelsberg und Friesoythe-Cloppenburg. Im nächsten Schritt steht eine Kosten-Nutzen-Bewertung an.

Auswirkungen

Im Wirtschaftsausschuss wurden die vorläufigen Ergebnisse der Studie kurz vorgestellt. Hier fand die Idee Anklang. Lars Schmidt-Berg (CDU) erklärte, dass er dieses Vorhaben aufgrund der Fördermöglichkeiten und der aktuellen Umweltdiskussionen positiv sehe und es auch positiv begleitet werden sollte. Über alle weiteren Schritte und Erkenntnisse wird die Stadt Westerstede informiert.

Drei Teilstücke

Auch das andere 26 Kilometer lange Teilstück zwischen Friesoythe und Cloppenburg wird vom Güterverkehr genutzt. In diesem Abschnitt ist die Friesoyther Eisenbahngesellschaft zuständig. Unterwegs ist außerdem die Museumseisenbahn Friesoythe-Cloppenburg mit ihren Fahrzeugen.

Mittelstück überbaut

Hohe Förderung

Im Westersteder Rathaus wird nun mit Spannung erwartet, was die weiteren Untersuchungen ergeben und wie sich die Politik im Cloppenburger Raum positioniert.

Kerstin Schumann
Kerstin Schumann Redaktion Westerstede
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