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Red Knights Germany XVI Feuerwehr-Motorradclub feiert groß in Husbäke

Freuen sich auf das große Treffen (von links): Stefan Wünker (Club-Präsident, Friedrichsfehn), Antje Nappe (Husbäke), Hartmut Deeken (Kassenwart, Friedrichsfehn), Rolf Komandel (Ortsbrandmeister Husbäke) und Hermann Sybrandts (Road Captain, Barßel).

Freuen sich auf das große Treffen (von links): Stefan Wünker (Club-Präsident, Friedrichsfehn), Antje Nappe (Husbäke), Hartmut Deeken (Kassenwart, Friedrichsfehn), Rolf Komandel (Ortsbrandmeister Husbäke) und Hermann Sybrandts (Road Captain, Barßel).

Marlis Stein

Husbäke - Das Knattern von Motorrädern wird am Wochenende in Husbäke verstärkt zu hören sein. Mehr als 100 Maschinen werden voraussichtlich in der kleinen Ammerländer Ortschaft unterwegs sein – auf Einladung der „Red Knights XVI“. Der Motorradclub mit Mitgliedern aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet feiert vom 23. bis 25. Juni groß sein fünfjähriges Bestehen. Am Samstag sind auch Gäste herzlich willkommen, ein besonderes Highlight ist der Auftritt der Biker-Band „Daalschlag“.

Die „Red Knights“ sind kein gewöhnlicher Motorradclub. Die große Besonderheit: Mitglied werden können nur Feuerwehrleute und ihre Familien. Gegründet wurde der Red Knights Motorcycle Club 1982 in Boylston, Massachusetts (USA). Heute gibt es weltweit mehr als 300 Ortsgruppen mit mehr als 10.000 Mitgliedern.

Die Gründung

„Das könnten wir auch versuchen“, dachten sich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn. Sieben Leute taten sich zusammen und gründeten im August 2017 eine neue Ortsgruppe (auf Englisch „Chapter“ genannt), die Red Knights Germany XVI. Der neue Club sprach sich herum, schnell kamen weitere Mitglieder hinzu. „Wir sind ganz überrascht, wie sich das entwickelt hat“, sagt Gründungsmitglied und Club-Präsident Stefan Wünker.

Familiäre Stimmung

„Es wurde zum Selbstläufer“, ergänzt Gründungsmitglied und Kassenwart Hartmut Deeken. Das Schöne für ihn: „Man hat immer ein Thema: Feuerwehr oder Motorrad.“ Heute gehört die Ortsgruppe mit ihren 40 Mitgliedern – darunter sieben Frauen und drei Kinder – zu den größten in Deutschland. Sie kommen aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet, von Bremerhaven bis Aurich und Papenburg.

Die aktiven Mitglieder sind alles engagierte Feuerwehrleute, teils bei der Freiwilligen, teils bei der Berufsfeuerwehr. Ihre Angehörigen können als „Social Member“ dem Club beitreten. Eine von ihnen ist Antje Nappe aus Husbäke. Sie war zunächst etwas skeptisch: „Kutte werde ich ganz bestimmt nicht tragen“, sagte sie sich. „Aber nach einem Jahr Schnuppern war’s dann soweit“, erzählt sie und lacht. „Es sind alles total nette Leute.“

Das familiäre Zusammensein ist dem Club wichtig. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder zum Club-Abend, von April bis Oktober gibt es zudem einmal pro Monat eine Ausfahrt durchs Ammerland und die nähere Umgebung. Einmal im Jahr findet ein Europa-Treffen statt. „Das ist auch der Reiz“, sagt Stefan Wünker, „dass man mit anderen Feuerwehrleuten in Kontakt kommt und sich austauscht.“

Die Veranstaltung

Streng genommen hätte das fünfjährige Bestehen im vergangenen Jahr gefeiert werden müssen. Aber wegen der gewissen Unsicherheit durch die Pandemie, warteten die Red Kights lieber noch ein Jahr. Jetzt am Wochenende ist es soweit.

Los geht es am Freitag für angemeldete (Übernachtungs-)Gäste des Motorradclubs. Es werden Mitglieder aus ganz Europa – von Italien bis Norwegen – erwartet. Am Samstag, 24. Juni, steht nach einer Ausfahrt um 19 Uhr die offizielle Eröffnung an. Ab dann ist die Veranstaltung bei Feuerwehrhaus/Schützenhalle in Husbäke (Zur Turnhalle 1 b) öffentlich, der Eintritt ist frei. Am Abend wird die Schwaneweder Band „Daalschlag“ auftreten und Bikerrock und Mopedmetal spielen. Am Sonntag klingt das Fest für die Übernachtungsgäste mit einem Frühstück aus.

Marlis Stein
Marlis Stein Redaktion Westerstede
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