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NWZonline.de Region Ammerland

Reserven im Untergrund

14.06.2019

Einen informativen Ausflug zum Gas-Lager und zum Kavernenspeicher in Etzel hat die Senioren-Union Rastede mit ihrem Vorsitzenden Hellmuth Schmid jetzt zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani unternommen. Während einer Rundfahrt um die weitläufige Anlage wurden den mehr als 40 Teilnehmern des Ausflugs die vier Anlagen gezeigt und erklärt. Weitere Details über Entstehung, Aufgaben und Zukunftspläne der Kavernenspeicher wurden in Filmen und Vorträgen weiter präsentiert.

Zurzeit seien 75 Kavernen (Kavernenvolumen: 250 000 bis 800 000 Kubikmeter) in Betrieb, berichtet Schmid. Das Ziel der Speicher sei es, Verbrauchsspitzen zu decken, Import-Lieferströme zwischenzulagern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. In Etzel werde auch ein beträchtlicher Teil der deutschen strategischen Erdölreserve im tiefen Untergrund gelagert.

Die meisten Gaslieferungen würden über Pipelines aus Norwegen (Europipe) kommen. Der Standort Etzel sei an fünf Pipelines angeschlossen, berichtet Schmid. Die geografische Lage im Mittelpunkt der Energiedrehscheibe in Nordwestdeutschland und die exzellenten geologischen Voraussetzungen im Salzstock Etzel (250 Millionen Jahre alte Salzstöcke) würden den Standort einzigartig machen. Etzel sei eine der größten Untergrundspeicheranlagen Europas, so der Vorsitzende der Senioren-Union. Die Öl- und Gasspeicher existieren seit den 1970er Jahren und seien kontinuierlich erweitert worden.

Im Vereinsheim des FC Rastede auf der Sportanlage am Köttersweg in Rastede fanden auf Initiative des Fußball-Fördervereins des FC Rastede und des Deutschen Roten Kreuzes Rastede an zwei Tagen Blutspendetermine statt. Die Sportanlage war von Beginn an sehr gut besucht, die Bilanz könne sich mehr als sehen lassen, teilt Eike Strangmeier vom FC Rastede mit. Insgesamt 275 Blutspender seien an den Köttersweg gekommen, um den „roten Lebenssaft“ zu spenden. Kurzzeitig sei es so voll gewesen, dass die Warteschlangen durch den gesamten Umkleidetrakt reichten. Da sei dann etwas Geduld nötig gewesen, bevor die Spender an der Reihe waren. Sehr erfreut seien die Organisatoren insbesondere über 53 Spender gewesen, die zum ersten Mal zur Blutspende kamen, den kleinen Einstich wagten und damit ebenso wie die spendenerfahrenen Mehrfachspender etwas Wichtiges für das Gesundheitswesen leisteten, so Strangmeier weiter.

Die Blutspende sei ein unschätzbarer Dienst, mit dem Blutspender freiwillig und unentgeltlich, zum Teil über viele Jahre, dazu beitragen, schwerstkranken Patienten zur Gesundung zu verhelfen oder Leben zu retten. Dieses Engagement verdiene Anerkennung und Dank für die uneigennützige Hilfe zum Gemeinwohl, heißt es weiter in der Mitteilung des FC Rastede. Der Fußball-Förderverein des FC Rastede und das DRK Rastede sagen – auch im Namen aller Patienten, denen Hilfe vermittelt werden konnte beziehungsweise kann – allen Spenderinnen und Spendern Danke für ihr uneigennütziges Engagement.

Da die Aktion so vielversprechend verlaufen sei, werden die Organisatoren versuchen, im kommenden Jahr an gleicher Stelle wieder einen Blutspendetermin anzubieten.

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