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Brückenbauwerke in der Gemeinde Apen Neue Ripken-Brücke in Augustfehn II nimmt Formen an

Erhard Drobinski
Brückenarbeiten in Augustfehn II: Mit Hilfe eines Schwerlastkrans wurden die Elemente auf die neue Sohle gesetzt.

Brückenarbeiten in Augustfehn II: Mit Hilfe eines Schwerlastkrans wurden die Elemente auf die neue Sohle gesetzt.

Erhard Drobinski

Augustfehn Ii - Acht Brückenelemente, zwei Kopfbauwerke und zwei Böschungsbauwerke wurden am Wochenende in den Augustfehn-Kanal in Augustfehn II eingearbeitet: Sie gehören zur neuen Ripken-Brücke, die derzeit hergerichtet wird. Die alte am selben Standort war so sanierungsbedürftig, dass die Gemeinde Apen sie im Spätsommer abreißen ließ.

Damit die Arbeiten erledigt werden konnten, musste ein Teilstück der Stahlwerkstraße voll gesperrt werden. Das war zum einen nötig, weil ein Schwerlastkran aufgebaut werden musste, zum anderen, damit die riesigen Betonelemente mit Lkws angeliefert werden und vom Kran aufgenommen und in den Kanal auf die neue Brückensohle gesetzt werden konnten. Allmählich erhält das neue Bauwerk sein Gesicht.

Arbeiten bis Mai 2024

„Die Plattform, auf der wir die Brücke im Kanal errichten, ist 22,4 Meter lang, die Brücke selbst wird im oberen Bereich 14 Meter breit sein“, berichtete Adrian Efen von der ausführenden Firma Tell-Bau aus Norden. Eine Fahrbahn für Autos und ein Fußweg würden über die neue Brücke führen. Erneuert werde auch die Bushaltestelle an der Stahlwerkstraße. Bis Mai 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Wasser im Kanal, das wegen der notwendigen Arbeiten gestaut werde, werde dann auch wieder fließen können.

Apens Bürgermeister Matthias Huber und einige Anwohner waren vor Ort, um die Brückenarbeiten zu verfolgen. Huber zeigte sich mit dem Neubauprojekt – die Brücke soll auch noch fehntypische Aufbauten erhalten – sehr zufrieden. „Die gesamten Baumaßnahmen in diesem Bereich, auch mit dem Ausbau der Straßen Neue Siedlung und Am Kanal, sind eine große Herausforderung. Ein großer Dank an die Anlieger, die das mittragen.“ Insgesamt gibt es entlang des Augustfehn-Kanals fünf Brücken, die nach und nach saniert würden. „Wir haben jetzt fast alle in Ordnung gebracht“, zog er ein positives Fazit.

Großteil der Finanzierung

Ein Großteil der Kosten für die neue Ripken-Brücke, die noch einen Anliegertreffpunkt erhält, und für den Ausbau der Straßen Neue Siedlung und Am Kanal sowie eines Fußwegs wurden dabei aus dem Programm „Dorfentwicklung“ zur Verfügung gestellt. „Uns geht es bei dem Neubau dieser Brücke und den umfassenden Baumaßnahmen in diesem Bereich auch darum, die Infrastruktur vor Ort in Ordnung zu halten. Augustfehn II ist der drittgrößte Ort in der Gemeinde Apen.“

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