Apen - Die Sanierung der Grünen Straße in Apen soll in der kommenden Woche beginnen. Das teilt die Gemeinde Apen nun mit. Schon länger steht fest, dass die Strecke ein neues Gesicht bekommen soll. Unter anderem sollen Aufpflasterungen dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit durch die Geschwindigkeitsbremsen gestärkt wird. Außerdem soll erreicht werden, dass vor allem Autofahrer die Streichenstraße als Zubringer zur Hauptstraße nutzen und nicht mehr die Grüne Straße.
Zwei Abschnitte
Die Arbeiten wird die Firma Lehde Straßenbau aus Collstede übernehmen. In zwei Bauabschnitten soll die Straße saniert werden. In diesen Zeiten wird die 210 Meter lange Straße laut Gemeinde voll gesperrt. Die Umleitung ist dann über die Streichenstraße und Hauptstraße geplant. Der erste Bauabschnitt ist auf Seite der Hauptstraße, schreibt die Gemeinde. Von der Straßeneinmündung geht es bis zur Mitte der Grünen Straße. Der zweite Abschnitt betrifft dann die zweite Hälfte bis zur Streichenstraße.
„Die Grüne Straße wird auf der kompletten Breite in Pflasterbauweise ausgebaut. Der höhengleiche Gehweg wird nur durch eine Rinne von der Fahrbahn getrennt“, teilt die Gemeinde weiter mit. Außerdem werde der Einmündungsbereich Streichenstraße mit einer sogenannten Hochbordanlage ausgestattet und die Straße selbst erhalte vier Aufpflasterungen inklusive Rampensteine.
Schon im Februar wurden die Pläne in einer Ausschusssitzung in Apen umfangreich vorgestellt. Wie Anja Bleckmann von der Planungsfirma Thalen Consult seinerzeit ausführte, sollen die Aufpflasterungen in Höhe der Firma BBQ-Team Ammerland, in Höhe des Fuß- und Radweges zum Baugebiet „Zur Koppel“, in Höhe des Hauses Grüne Straße 2 und in Höhe des Baumschulgeländes Kuhlmann errichtet werden.
Die Kosten
Der Platz sei begrenzt, so dass die Fahrbahn künftig nur eine Breite von 4,10 Metern haben werde, der Gehweg solle auf 1,60 Meter verbreitert werden.
Die Fahrbahn solle ein rotes Pflaster erhalten, der Gehweg ein rot-schwarzes (derselbe Farbton wie die Nebenanlage der Streichenstraße), getrennt würden beide durch die Entwässerungsrinne. Die Kosten werden auf 651 000 Euro geschätzt, wovon aber fast 362 000 Euro gefördert werden.
Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr ist zu jederzeit gegeben, teilt die Gemeinde vor dem Baustart mit. Auch die Müllentsorgung der Anwohner sei für die Dauer der Arbeiten gewährleistet.
Mit der Fertigstellung der gesamten Arbeiten ist voraussichtlich Anfang November 2023 zu rechnen. „Wir bitten die baubedingten Einschränkungen und Beeinträchtigungen zu entschuldigen“, so die Gemeinde abschließend.
