Ein Besuch auf dem Janßen-Hof stand kürzlich für die 40 Kinder vom Kindergarten Marienstraße auf dem Programm. Um 9 Uhr kamen sie schon auf dem Hof an. Für sie wurde wegen des unbeständigen Wetters extra die alte Werkstatt der Familie Janßen hergerichtet.

Ihr spätes Frühstück konnten sich die Kinder selbst backen: Sie bekamen den Brötchenteig in die Hand um ihr spätes Frühstücksbrötchen selbst in Form zu bringen.

Anschließend gab es einen Hofrundgang. Die Attraktion auf jedem Hof sind die Tiere: Legehennen, Ferkel und die ausgewachsenen Mastschweine wurden von den Kindern ausgiebig bestaunt. Bei der Gelegenheit konnten auch Blicke in die Legenester geworfen und die Hennen gestreichelt werden. Besonders gut kam bei den Kindern das Einstreuen von frischem Stroh bei den Schweinen an, wo sie wieder selbst Hand anlegen durften.

Dann endlich ging es wieder in die Backstube, wo die selbstgeformten Brötchenteiglinge mittlerweile aufgegangen waren. Wie die Brötchen in den Steinofen kamen, verfolgten die Kinder mit neugierigen Blicken. Um die Backzeit zu überbrücken, ging es erst einmal auf den Spielplatz des Hofes.

Ausgetobt und vom Spielen hungrig, ging es wieder in die alte Werkstatt. Die noch warmen und endlich fertigen Brötchen kamen auf den Teller. Sogleich machten sich die Kinder über ihre selbstgeformten Brötchen her.

Nach der Stärkung hatten sie wieder Zeit sich auf den Spielgeräten des Hofes zu vergnügen. Ehe sie sich versahen, war es schon Mittag und ein erlebnisreicher und spannender Vormittag auf dem Hof Janßen ging zu Ende.

Eine Tour in die Hansestadt Stade unternahmen die Mitglieder der Senioren Union Rastede mit ihrem Vorsitzenden Adolf Marxfeld. Zuvor ging es durch die noch blühenden Obstplantagen um Jork im Alten Land.

Auf dem Programm stand eine Führung durch den Schwedenspeicher mit dem Titel „Hafen, Hanse und Hökerwaren“. Das Ehepaar Bruns von der Schwedenspeicher-Führung ließ darin die Geschichte der Stadt aufleben. Die Gäste der Senioren Union begutachteten im Schwedenspeicher einen Silberschatz, Ruderblätter und Nägel von Handelsschiffen, die bei Ausgrabungen im Hafen zutage gefördert worden waren. Die Funde im Schwedenspeicher dokumentieren vor allem die Jahre 1652 bis 1712. In dieser Zeit stand die Region unter schwedischer Herrschaft, wurde den Besuchern aus Rastede mitgeteilt.

Auf der Rückfahrt wurde noch ein Abstecher nach Bad Bederkesa gemacht, wo die Senioren eine reichhaltige Kaffeetafel genossen.

Eine Rundfahrt durch die Gemeinde Rastede und die Friesische Wehde haben Bewohner der AWo-Altenwohnanlage Ras­tede auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes unternommen. Die Teilnehmer wurden über aktuelle Bauvorhaben – Ausbau der Oldenburger Straße, Baugebiet Südlich-Schlosspark-2, Sportplatz am Köttersweg und Gewerbegebiet Bürgermeister-Brötje- Straße – informiert. Auf dem Weg in die Friesische Wehde wurde in der Rutteler Mühle eine Pause mit Kaffeetafel eingelegt. Weiter ging die Fahrt nach Neuenburg zu einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Möhlenkamp, die sich auf den Transport von Neufahrzeugen spezialisiert hat und zusätzlich eine Zwischenlagerung auf ihrem Firmengelände anbietet. Ausgearbeitet worden war die Route des Ausflugs von der Rasteder CDU-Fraktionsvorsitzenden Susanne Lamers.