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Kultur in Wiefelstede Theaterfreunde müssen sich bis 2022 gedulden

Dringenburg - Bis zuletzt hatte die Dringenburger Theatergruppe gehofft, doch nun ist es beschlossen: „Wir werden auch in diesem Jahr kein Theaterstück aufführen“, heißt es von der Leiterin der Gruppe, Petra Meyer. „Es ist in keiner Weise umzusetzen“, bedauert die Dringenburgerin. Bereits im Dezember hatte die „Späälköppel Wiefelstä“ die Theatersaison 2021 abgesagt.

Erneute Absage

Ursprünglich sollte das Stück „Männersnööf – Leevst du noch oder büsl a tood?“ auf die Bühne gebracht werden. So wie es bereits im vergangenen Jahr geplant gewesen war. Doch wie auch nun, machte schon 2020 die Corona-Pandemie den Darstellern einen Strich durch die Rechnung.

Damals war alles für die Premiere vorbereitet, die am Freitag, 13. März, stattfinden sollte. „Am Mittwoch haben wir noch Generalprobe gefeiert, Donnerstag haben wir dann abgesagt“, erinnert sich Petra Meyer.

Eigentlich hätte das Stück so gut in die Zeit gepasst, hätten sie damals noch gedacht: Es geht darum, dass die Herren, wenn sie eine Grippe haben, bisweilen sehr kränklich sind. „Wir haben geschmunzelt bei den Proben im Februar, da haben wir noch nicht geahnt, was auf uns zukommt.“

Kulisse steht noch

Die Kulisse in der Dringenburger Schule steht noch, die Proben hätten jetzt wieder starten sollen. Doch auch aufgrund der hohen Zahl der Darsteller – elf Personen sind bei dem Stück auf der Bühne – wurde nun die Notbremse gezogen. „Da ist es mit dem Abstand sehr schwer umzusetzen und aufgrund der nun geltenden Kontakt-Regelungen nicht mehr möglich“, sagt Meyer.

Die Proben und die Aufführungen auf einen späteren Termin im Jahr zu verlegen, gehe leider nicht. Viele Darsteller könnten aus beruflichen Gründen an keinem anderen Termin, zumal die Proben und Aufführungen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem hätten die bisherigen Termine bereits Tradition.

Jetzt gilt es für die Darsteller der Speelköppel Dringenburg also nach vorne zu blicken: Die Kulisse bleibt den Dringenburgern erhalten und Petra Meyer ist sicher: „Es kommt auch wieder eine andere Zeit.“ Sie freue sich bereits, im Jahr 2022 alle wiederzusehen.

Daniel Kodalle
Daniel Kodalle Thementeam Soziales
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