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NWZonline.de Region Ammerland

Sport und Spenden

17.12.2015

Für ordentlich Stimmung unter den mehr als 300 Zuschauern in der Westersteder Hössensporthalle sorgte eine Gruppe Flüchtlinge, die mit ansah, wie die Basketballer der TSG Westerstede den Herbstmeisterstitel in der 2. Regionalliga-West perfekt machten. TSG-Spieler Bahir Karmand, der sich beim Bad Zwischenahner Verein Amando engagiert, hatte die jungen Männer eingeladen. Auch TSG-Spielertrainer Milos Stankovic freute sich über die Besucher: „Die Jungs hat man in der großartigen Kulisse deutlich herausgehört. Ich hoffe, wir haben ein paar neue Fans gewinnen können.“

Über eine großzügige Zuwendung konnte sich der Hospizdienst Ammerland jetzt freuen. Die Kinderhilfe Niedersachsen unterstützt die Einrichtung in der Langen Straße 9a mit 14 000 Euro. Das Geld stammt aus Zuwendungen von Trauergäste der Familie Rauffus (Rügenwalder Mühle). Die hatte nach dem Tod von Ruth Rauffus statt zugedachter Blumen und Kränze um Spenden zugunsten der Kinderhilfe gebeten. Und deren Vorsitzende, Dr. Gabriele Rode, überreichte den symbolischen Spendenscheck jetzt gemeinsam mit ihrer Schwester Dr. Beate-Charlotte Schott (beide geborene Rauffus) an die Vorsitzenden des Hospizdienstes Ulrich Schwalfenberg und Frauke Heinroth-Peters. Die 2. Vorsitzende verriet bei der Gelegenheit auch den Verwendungszweck: Gedacht sei das Geld für das Projekt „Sturmlicht“, durch das Kinder und Familien in der Zeit des Abschieds und der Trauer unterstützt werden. Der Hospizdienst umsorgt und betreut Sterbende und deren Angehörige. Es sei der Familie ein besonderes Anliegen, dieses Projekt zu unterstützen, betonte Rode. Das sei auch im Sinne ihrer verstorbenen Mutter.

Und die Familie (Firmenchef Christian Rauffus konnte aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen) hatte noch eine weitere gute Nachricht für den Hospizdienst. Das Gebäude in der Langen Straße 9a, das die Familie dem Verein zur Verfügung steht, wird umgebaut. Hier war nach dem Zweiten Weltkrieg das erste Ladengeschäft der Familie Müller, Eltern von Ruth Rauffus, untergebracht. Der Bauantrag sei gestellt, Anfang 2016 könnten die Arbeiten beginnen, so Rode. Dann werden auch aus den hinteren früheren Räumen der Fleischerei Gruppen- und Seminarräume für die Hospizarbeit.

Zu den Ehrengästen einer Feierstunde mit Ministerpräsident Weil gehörte auch Günter Betten vom TuS Westerloy. Für sein vorbildliches und bürgerschaftliches Engagement war er für den Wettbewerb „Unbezahlbar und freiwillig“ vorgeschlagen worden. Zwar gehörte er nicht zu den Preisträgern, wurde aber wegen seines überdurchschnittlichen Engagements nach Hannover eingeladen, wo sich der Ministerpräsident bei allen Teilnehmern für die erbrachten Leistungen bedankte.

Seit mehr als 20 Jahren ist Betten Übungsleiter beim TuS Westerloy. Aktiv ist er zurzeit in der Sparte Senioren-Männergymnastik. Jeden Freitag kommen die Freizeitsportler im Alter von 65 bis 84 Jahren von 17.30 bis 18 Uhr in der Vereinsturnhalle zusammen, um zu trainieren. Wie der Verein mitteilt, werden seine vielfältigen Übungseinheiten von den Senioren sehr gern angenommen. Bei Bedarf gehe er auch auf jeden Einzelnen ein. Nicht nur im Sport, sondern auch darüber hinaus engagiert er sich, etwa bei der Organisation der jährlichen Radtouren und Weihnachtsfeiern. Auf eine Vergütung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit verzichtet er.

Bei der Feierstunde in Hannover wurden Gruppen, Vereine und Einzelpersonen für ihr vorbildliches und bürgerschaftliches Engagement geehrt.

Spende für den guten Zweck: „Bei unserer Praxiseinweihung haben wir die Gäste darum gebeten, keine Präsente oder Blumen mitzubringen. Wir fanden es besser, wenn sie das Geld für einen guten Zweck spenden“, sagt Dr. Frauke Meißner von der Zahnarztpraxis Orth, Meißner und Feth. Bei der Feierstunde mit etwa 70 Gästen kamen 1565 Euro zusammen. Gemeinsam mit ihren Kollegen Dr. Hartwig Orth und Dr. Jan Feth habe sie beschlossen, das Geld einem sozialen Projekt vor Ort zukommen zu lassen. Die Wahl fiel auf den Kinderschutzbund Ammerland. „Wir werden das Geld für das Café Kinderwa(a)gen einsetzen“, sagt Friederike Meiwald, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Ammerland. Das ist eine offene Gruppe für Mütter und Väter mit ihren Babys ab der sechsten Lebenswoche, die sich einmal in der Woche trifft. „Das Geld können wir zum Jahresende richtig gut gebrauchen“, so Meiwald.

Sehr gut an kam die szenische Lesung „Heine-Projekt“ im Westersteder Gymnasium. Wie die Schule mitteilt, habe das konzentrierte Publikum eine unterhaltsame und lehrreiche Inszenierung erlebt und die Akteure mit langanhaltendem Applaus bedacht. Die Fachgruppe Deutsch hatte die Veranstaltung organisiert und den Schriftsteller Norbert Arzberger und den Schauspieler Mathias Kopetzki für die Veranstaltung gewonnen. Dies sei eine wertvolle Ergänzung zum Unterrichts-Pflichtprogramm und zeige, dass es möglich sei, Schüler auch für Themen zu interessieren und zu begeistern, die nicht zum abgeprüften Stoff gehören, hieß es.

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