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nordwest-zeitung

Finale Um Ammerlandpokal Halsbek jubelt gleich dreifach

Wolfgang Böning

Stapel - Die Finalspiele um den Boßel-Ammerlandpokal in Stapel verliefen ganz nach dem Geschmack des KBV Halsbek. Gleich mit drei Teams hatten es die Halsbeker in den sechs Altersklassen in die Endspiele geschafft, in allen drei Partien durften die Halsbeker den Pokal in Empfang nehmen.

Männer-Hauptklasse

Bei den Männern standen sich Portsloge und Halsbek gegenüber. Die Portsloger legten mächtig los. Halsbek hatte Mühe, den Vorsprung nicht zu groß werden zu lassen. Auf der Hälfte der Hintour kamen die Portsloger etwas aus dem Rhythmus und Halsbek verwandelte einen Zwei-Schoet-Rückstand in eine eigene Führung. Mit den letzten beiden Würfen mit der Holzkugel baute Halsbek den Vorsprung auf einen Schoet aus.

Männer II

Westerscheps gegen Nethen hieß das Duell in der Männer-II-Altersklasse. Westerscheps als Titelverteidiger hatte auf der Hintour mit der Gummikugel einen Vorsprung von zwei Schoet mit 23 Würfen herausgeholt. Auf der Rücktour mit der Holzkugel kam aber auch Nethen immer besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand Wurf für Wurf. Entscheidend waren schließlich die letzten beiden Würfe am Zieleinlauf: Und dort hatte am Ende Nethen mit 33 Metern die Nase knapp vorne.

Regeln eingehalten

Beim Finaltag in Stapel funktionierte das Hygienekonzept, das sich die Boßeler aus Stapel und der Kreisverband der ammerschen Klootschießer und Boßeler überlegt hatten, gut. „Alle Mannschaften waren mit ihren Wettkämpfen an diesem Tag zufrieden und auch auf der Strecke lief gemäß den Corona-Regeln alles sehr harmonisch ab“, freute sich der Kreisvorsitzende Axel Kasper, der die Siegerehrung gemeinsam mit Antje Hinrichs (Kreisvorstand) und Stefan Webermann (Vorsitzender aus Stapel) durchgeführt hatte. Die Pokale wurden schließlich vor dem Dorfgemeinschaftshaus übergeben.

Um größere Menschenmassen zu verhindern, gingen die Mannschaften in zwei verschiedenen Zeitfenstern an den Start. Die Männer III und IV sowie die Frauen II trugen ihre Duelle ab 10 Uhr aus. Um 13 Uhr warfen anschließend die Männer I und II sowie die Frauen I.

Männer III

Den klarsten Sieg des Tages fuhr Westerscheps gegen Vielstedt-Hude ein. Die Schepser zeigten mit Ihren ersten acht Würfen eine super Wurfleistung und hatten einen Vorsprung von drei Schoet herausgespielt. Auf der Rücktour ließ Westerscheps nichts liegen und verdoppelte den Fünf-Schoet-Vorsprung noch. Mit dem Durchgangsergebnis von 44 Wurf waren die Routiniers aus Scheps sogar drei Würfe besser als Sieger Nethen bei den Männern II.

Männer IV

Halsbek und Leuchtenburg zeigten bei den Männern IV einen Wettkampf auf Augenhöhe. Auch hier sollten erst die letzten Würfe für die Entscheidung sorgen. Die Halsbeker brachten einen Vorsprung von einem Schoet ins Ziel.

Frauen-Hauptklasse

Wie schon im Vorjahr trafen Torsholt und Halsbek aufeinander. Halsbek legte vor und führte bei der Wende mit drei Schoet – eine zu große Hypothek für die Rücktour, auf der Halsbek zwei weitere Schoet nachlegte.

Frauen II

Leuchtenburg ging gegen Torsholt früh in Führung und gab diese nicht mehr ab. Bis zur Pause lag Leuchtenburg mit zwei Schoet in Front, im Ziel kam ein weiteres Schoet hinzu.

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