Mit dem Feiern noch ein bisschen warten müssen all die 1800 Teilnehmer, die am Wochenende in Oldenburg an einem Weltrekordversuch teilnehmen. 24 Stunden (von Freitag- bis Sonnabendabend) lang wollen sie auf Standfahrädern strampeln, damit am Ende ein Elektroauto mindestens 50 Kilometer zurücklegen kann. Mit dabei im VW-Zentrum Oldenburg sind auch vier Betriebe aus Bad Zwischenahn: Hüppe und Rügenwalder Mühle stellen jeweils eine eigene Mannschaft und besetzen ein Rad rund um die Uhr, Spieker und Haus am Meer haben sich dafür zusammengeschlossen. Besonders für die gastronomischen Betriebe sei es mitten in der Saison eine echte Herkulesaufgabe, berichtet Hotelmanagerin Heike Thomas. Denn die Aktion der schnell begeisterten Mitarbeiter läuft neben dem normalen Dienst. Hinzu kommt, dass Spieker-Wirt Benjamin Doyen-Waldecker insgesamt gerade einmal über gut zwei Dutzend Mitarbeiter verfügt. Vor allem aber der mit der Aktion verbundene gute Zweck hat auch Tina Zinsmeister (Hüppe) und Uwe Hett (Rügenwalder) sowie deren Mitarbeiter schnell überzeugt: Der Erlös kommt dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zugute.

In Bad Zwischenahn hat „XXL-Ostfriese“ Tamme Hanken mit seiner Frau Carmen und einigen Mitarbeitern seinen 54. Geburtstag gefeiert. Im Restaurant Der Ahrenshof waren die Gäste aus dem ostfriesischen Filsum hellauf begeistert auch vom „Kunstörtchen“, der von Janett Brown gestalteten Erlebnis-Toilette mit Bauernhofflair in Bild und Ton. Wie gut es ihnen gefallen hat, spielgeln die Einträge im Gästebuch wieder, in das Gastgeber Hans-Georg Brinkmeyer einen Einblick gewährt: Während Carmen Hanken ihre Freude über die „bekannte Geräuschkulisse auf dem stillen Örtchen“ niederschrieb und sogar die Aufnahme eines „Gesprächs“ mit Hauschwein „Schnitzel“ anbietet, reimte ihr Ehemann gleich ein paar Zeilen über Hühner, Stangen und Ziegen.

Gefeiert wurde auch beim Deutschen Roten Kreuz Bad Zwischenahn: Fast auf den Tag genau fünf Jahre nach der Gründung der Seniorengruppe hatte Gisela Marquardt, Leiterin Sozialarbeit, zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Neben ihrer Stellvertreterin Regina Dollerschell und Karin Plois (Hauptamtliche Koordination Tagesbetreuung und Sozialberatung Demenz) nahmen auch Gründungsmitglied Lydia Paro und Mitinitiatorin Ute Lüers an der kleinen Feier teil. Auch Bürgermeister Dr. Arno Schilling war vorbeigekommen und ließ sich berichten, was alle 14 Tage mittwochs von 15 bis 17 Uhr in den DRK-Räumen in der Wilhelmstraße 6 angeboten wird. Klönen und Spiele, Handarbeit und Basteln stehen seit dem 13. Mai 2009 regelmäßig auf dem Programm. Damals sei das DRK Bad Zwischenahn ganz auf den Rettungsdienst ausgerichtet gewesen, blickt Bereitschaftsleiter Matthias Janssen zurück. Die Sozialarbeit als Grundaufgabe des DRK habe hingegen gefehlt. Obwohl die Gruppe sich mit 22 Mitgliedern mittlerweile fest etabliert hat, hat Leiterin Gisela Marquardt noch einen Wunsch zum Fünfjährigen: „Männer, die spielen und klönen wollen, können gerne dazu kommen“, sagt sie angesichts eines deutlichen Frauenüberschusses.